Bei Dunkelflaute und Blackout: Treten, um das Smartphone zu laden... Hält außerdem noch fit! (Symbolbild:Grok)
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Herbst 2025: 

Strom weg, Handy tot – was tun?

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Mausetot, kein Empfangssignal, weil kein Saft aus der Steckdose kommt. Für diesen Herbst sind gezielte Stromabschaltungen angekündigt, das sagen die Netzbereiber. Dein Kopf sucht verzweifelt nach einem Ausweg. Und die Lösung steht bald im Wohnzimmer und wartet auf den ersten Tritt. Ein kleiner Pedal-Generator vor dem Sofa liefert Strom fürs Handy.

So läuft der Wohnzimmer-Plan

Gerät aufstellen und USB-Kabel bereitlegen. Hinsetzen und gleichmäßig treten wie auf dem Heimtrainer. Im Inneren drehen sich Magnet und Spule und daraus entsteht brauchbarer Strom. Das Display erwacht und die kleine LED spendet Licht. WhatsApp, Telegram und E-Mail melden sich zurück und der Puls beruhigt sich spürbar.

Lade- und Strampeldauer

Für ein paar Prozent Akku reichen zehn bis fünfzehn Minuten mit gemütlichem Tempo. Ein typisches Smartphone lädt ganz in rund fünfundvierzig bis neunzig Minuten. Deshalb am besten in mehreren Etappen mit kurzen Pausen. Man spart sich auch dadurch das Geld für das Fitnesscenter. Mit einer zusätzlichen kleinen LED-Lampe mit fünf Watt lässt sich dann auch das Wahlprogramm der Grünen lesen. Große Powerbanks mit deutlich mehr Inhalt brauchen mehrere Stunden Kurbeln. Handkurbeln funktionieren ebenfalls, sie ermüden allerdings schneller als ein Pedalgerät, das die Kraft besser über die Beine verteilt.

Reihenfolge rettet Nerven

Zuerst das Handy laden, danach die Leselampe versorgen, erst dann die Powerbank füllen. Sicher und kinderleicht, denn das Gerät steht stabil auf trockenem Boden und die Kabel liegen ordentlich. Kinder dürfen mitmachen und lernen nebenbei eine wertvolle Lektion. Fünf Minuten treten und danach im eigenen Licht lesen, das fühlt sich an wie Zauberei und erklärt doch nur Physik.

Dieses Vorgehen ersetzt kein Kraftwerk und keine Fehlentscheidungen der Politik. Aber wer kann schon ohne Handy leben? Doch für die Energiewende muss man eben Opfer bringen. Und die eigene Stromerzeugung erzeugt kein CO₂, höchstens Bewegungen im Gedärm…

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