Was früher mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Fall für den psychiatrischen Notdienst gewesen wäre, gilt heute als “politisches Engagement“ der Generation Instagram/TikTok: Ein Video des 18-jährigen Grünen-Kreistagskandidaten Tim Cibulski aus Werdohl zeigt den Nachwuchslinken, wie der Gesamtschüler mit Kopfhörern und Regenschirm durch die Straße schlendert, dabei wirr in die Kamera blickt und zustimmend nickt, während der Text „Nazis boxen“ eingeblendet wird.
Ganz im Ungeist der hetzerischen ZDF-Hassdreckschleuder Jan Böhmermann, der einst ungestraft „Nazis keulen“ empfahl, zeugt auch dieses Video von der gesellschaftlich vollakzeptierten und juristisch geduldeten linken Gewaltverherrlichung, die natürlich im Zweifel „Satire“ ist, während bei rechten selbst noch so krampfhaft herbeiphantasierte, aus harmlosen Formulierungen herausgelesene angebliche „Codierungen“ und „Chiffren“ als Nazi-Vokabular oder Gewaltappelle geahndet werden, und selbst offensichtlichste Satire zu drakonischsten Urteilen führt.
Das Gegenteil des Offensichtlichen?
Cibulski betonte, als das Video viral ging, sogleich, dass sein Reel nicht als Aufruf zu Gewalt zu verstehen sei, sondern eine „satirisch-überspitzte“ Ablehnung rechtsextremer Ideologien darstelle. Auch diese miese Nummer kennen wir inzwischen zur Genüge: Die eigene dürfen Hakenkreuze und Hitlerbärtchen zur Verunglimpfung des Gegners schmieren und offene Gewalt thematisieren, doch wenn es eng für sie wird, dann soll alles das genaue Gegenteil bedeutet haben. Vermutlich wird demnächst dann sogar die – bereits in der Vergangenheit nicht strafrechtlich gewürdigte – Formulierung „AfDler ins Gas“ zur Einladung zum friedlichen Dialog umdefiniert?
Natürlich hat der offensichtlich verhaltensauffällige Dreikäsehoch Cibulski seine „Message“ völlig Antifa-konform verbreitet und sie genau so gemeint. Natürlich hat seine Formulierung Gewalt glorifiziert. Und natürlich hat dies nichts mit satirischen Stilmitteln der Übertreibung oder Ironie zu tun. Sein zuständiger Werdohler Kreisverband der Grünen distanziert sich denn auch nur halbherzig von dieser Hetze; Sprecher Eggers erklärt, das Video solle eine “antifaschistische Haltung” verdeutlichen, “ohne Gewalt zu befürworten”. Im linken Idiotistan werden ihm genügend Spinner diese Ausreden abkaufen. (TPL)























