Noch bevor die vom Bundestag beschlossene Corona Enquete-Kommission heute ihre Arbeit aufnimmt, wird bereits klar, dass es sich hier um ein neuerliches Beispiel von Betrug am Bürger handelt: Um an der angeblich geplanten Aufarbeitung der Corona-Politik mitzuwirken, hat die SPD ausgerechnet Michael Müller, den ehemaligen Regierenden Bürgermeister von Berlin, in das Gremium berufen. Dieser war einer der schlimmsten Impfhetzer. Während er sich im Juli 2021 noch eindeutig gegen eine Impflicht aussprach, drohte er im August, dass der Druck auf Ungeimpfte nun steigen werde. Als die Bund-Länder-Konferenz beschloss, dass zum 11. Oktober die kostenlosen Tests, auslaufen, meinte Müller, es sei „auch in einer Solidargemeinschaft zumutbar, zu sagen, jetzt sollte jeder auch dieses Angebot annehmen“.
Von einem „Angebot“ konnte aber natürlich keine Rede sein, da die Impfungen mit brutalstem sozialem und wirtschaftlichem Druck erzwungen wurden. Im September 2021 erklärte Müller dann, der Druck in einer Solidargemeinschaft wachse, der Druck, „einfach deswegen, weil eben jeder Nichtgeimpfte in unserem Zusammenleben für andere auch ein Risiko darstellt“. Deswegen sei es auch richtig, „dass jetzt natürlich schon überlegt wird, wie man einerseits diese Risiken minimieren kann, wie man andererseits immer mehr und bessere Angebote auch machen kann, damit die Ungeimpften sich doch noch impfen lassen. Oder, wie eben auch deutlich wird, dass jede Nichtimpfung dann auch Konsequenzen hat. Das ist eine natürliche Diskussion aus unserem Zusammenleben, wo wir uns ja nicht nur selbst, sondern auch andere mit der Impfung schützen“.
„Ohne Impfung nicht zum Kaffeetrinken“
Im November forderte er dann endgültig die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht. „Denn nur die Impfung sichert dauerhaft ab, dass wir alles so erleben können, wie wir es wollen. Die hohe Anzahl der Ungeimpften verhindert immer wieder diesen Schritt der Normalität“, behauptete er in einem Interview. Bei „Hart aber fair“ verkündete er, dass bei seinem privaten Weihnachtsfest die 2G-Regel gelten werde. Auf die Frage, ob er bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken den Impfstatus erfragen werde, antwortete Müller: „Ja, natürlich frage ich das. Jemand, der nicht geimpft ist, wird zu diesem Kaffeetrinken nicht kommen können“.
Im Dezember stimmte er dann für die einrichtungsbezogene, im April 2022 auch für die allgemeine Impflicht, die aber glücklicherweise abgelehnt wurde. Später rang er sich zumindest das Eingeständnis ab, dass manche Maßnahmen überzogen gewesen seien, eine Entschuldigung lehnte er aber natürlich ab. Nun berief die SPD ihn in eine Kommission, die angeblich die überfällige Aufarbeitung leisten soll. Es fehlen dann eigentlich nur noch Karl Lauterbach, Christian Drosten und Alena Buyx, um das Ganze als die Farce zu entlarven, die es ist, denn natürlich war fast der gesamte Politkomplex am Corona-Wahn beteiligt. Eine wirkliche Aufarbeitung müsste zu Rücktritten und sogar zu strafrechtlichen Verfolgungen führen, die aber ausbleiben werden. Bestenfalls wird man sich zu einer verlogenen Entschuldigung durchringen und betonen, wie viel man aus der „Pandemie“ gelernt habe. Damit wird dann aber nur gemeint sein, dass man das nächste Mal noch rigoroser vorgehen wird. (TPL)























