Muslima (Symbolfoto:Von Laiotz/shutterstock)
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Starker Anstieg von Asylfolgeanträgen von afghanischen Frauen

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Merz’ Lügen werden immer offensichtlicher: Die von ihm groß angekündigte „Asylwende“ bleibt nicht nur aus – vielmehr nimmt die Entwicklung wieder an Fahrt auf. Während er die Wähler damit köderte, die Begrenzung der Migration in Angriff nehmen zu wollen, zeigen die aktuellen Zahlen ein völlig anderes Bild: Deutschland erlebt derzeit einen Rekordanstieg bei Asylfolgeanträgen. Diese wurden maßgeblich von afghanischen Frauen gestellt, deren „Rechte“ der EuGH aufgrund der Diskriminierung in ihrem Heimatland gestärkt hat.

Im August wurden 7.803 Erstanträge und 8.779 Folgeanträge gestellt – zum ersten Mal seit 2007 mehr Folge- als Erstanträge. Noch drastischer zeigt sich die Entwicklung im Jahresvergleich: Von Januar bis August 2025 wurden 25.766 Folgeanträge registriert, davon 15.914 von Personen aus Afghanistan – ein Anstieg von über 4 000 % gegenüber dem Vorjahr, als gerade einmal 221 Frauen aus Afghanistan solche Anträge stellten. Mit 9.139 entfiel allein mehr als ein Drittel aller Folgeanträge auf afghanische Frauen.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erklärt diese Explosion mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 4. Oktober 2024. Dieser stellte fest, dass die generelle Diskriminierung afghanischer Frauen durch das Taliban-Regime als politische Verfolgung zu werten sei. Daraus ergibt sich ein Schutzanspruch nach EU-Recht. Die rechtliche Hürde für eine Schutzgewährung ist damit erheblich gesunken: Es reicht bereits, afghanische Frau zu sein, um in Deutschland einen Verfolgungsgrund geltend machen zu können. Afghanistan liegt dadurch bei den Folgeanträgen inzwischen auf Platz 1 – noch vor Syrien, das zwar bei den Erstanträgen führt, aber vergleichsweise wenige Folgeanträge aufweist. Seither rät das BAMF betroffenen Frauen aktiv dazu, neue Anträge zu stellen – was den sprunghaften Anstieg maßgeblich verursacht hat.

Und während die öffentliche Darstellung lautet, es handle sich bei den afghanischen Antragstellerinnen ausschließlich um bemitleidenswerte, unterdrückte Muslimas, bleibt ein wesentlicher Aspekt ausgeblendet: Es sind die islamischen Mütter selbst, die mit ihrer Erziehung, ihren Traditionen und ihrer tiefen Verwurzelung in der religiösen Kultur maßgeblich dazu beitragen, dass der mittelalterliche Islam in der nächsten Generation getragen und weiterlebt – und mit ihnen nun Abertausendfach in Deutschland Einzug hält.

(SB)

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