100% weiß und biodeutsch, aber von Vielfalt faseln: Wahrenholzer Bürger unter den totalitären Flaggen ihrer Zeit (Foto:ScreenshotX/RTLNord)
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Ein ganzes Dorf im Regenbogenwahn: Woke Gleichschaltung in Wahrenholz

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Das niedersächsische 3.800-Dorf Wahrenholz sieht sich derzeit als Zentrum der queer-woken Pseudo-Toleranz. Weil seit Anfang 2024 bereits vier Mal die Regenbogenflagge vom Fahnenmast einer Familie gerissen wurde, hat man am Wochenende eines der berüchtigten „Zeichen“ gesetzt, die das Einzige sind, was in diesem Land noch reibungslos funktioniert.
Der Milchbauer Helmut Evers hatte keine anderen Sorgen, als -gemeinsam mit der Initiative „Bauern gegen Braun“ (!)- die Aktion „Wahrenholz zeigt Flagge“ zu initiieren. Da jeder Zweite im Dorf einen Fahnenmast habe, sollte möglichst überall die Regenbogenflagge gehisst werden. „Normalerweise hängen dort andere Fahnen. Zum Beispiel wenn Schützenfest im Dorf ist“, so Evers. Alle seien aufgerufen, dort jetzt als symbolischen Akt Regenbogenflaggen anzubringen. Wer keine eigene hatte oder sich keine bestellen wollte, fand im örtlichen Schreibwarenladen Abhilfe. Dieser hatte 50 Flaggen vorbestellt, die bereits am Freitag verkauft waren.

„Wenn die Flaggen dann alle hängen, haben Diebe viel zu tun“, so Evers weiter. Es gehe den Initiatoren darum, den Ort mit Regenbogenfahnen quasi zu übersättigen. Damit die Idee sich nicht abnutze, solle sie nur für drei Tage laufen. Evers will viel Zuspruch der Bewohner für die Aktion erlebt haben. Schließlich sei Wahrenholz weltoffen und tolerant, betonte er. Allerdings habe er vereinzelt aber auch erlebt, dass die Idee belächelt oder hinterfragt wird – nach dem Motto: „Habt Ihr denn keine anderen Probleme?“. Deshalb erwarte er natürlich nicht, dass sich jeder im Ort an der Aktion beteilige. Es gebe sogar Menschen, die sich durch den Fahnenklau verunsichert zeigten. Eine junge Mutter habe ihm kürzlich gesagt, dass sie gerne mitmachen würde, sich aber wegen der Kinder nicht traue, die Regenbogenflagge rauszuhängen.

Ein “Missverständnis”? Und ob…

Die Mainstream-Journaille vom NDR bis „Bild“ feiert diesen albernen Unsinn nun nach Kräften ab – denn die Regenbogenflagge sei das Symbol der queeren Community und stehe für Toleranz und Weltoffenheit, heißt es unisono. „Die Regenbogenfahne steht für Toleranz, ein harmonisches Miteinander und ein Leben in Frieden – damit sollten doch die allermeisten Menschen etwas anfangen können“, faselte auch Evers. Inwiefern die konzertierte Aktion das Werk von steuerfinanzierten staatsgepamperten Aktivisten und NGOs war, die sich hinter der „Wahrenholz zeigt Flagge“-Initiative verbergen, ist unklar, doch die Gehirnwäsche hat voll gewirkt.

Evers meint, reichlich verstrahlt, er könne nur schwer verstehen, wieso man gegen die Fahne sei, . Er habe den Eindruck, dass es da “auch Missverständnisse” gebe. Das ist zwar richtig – allerdings liegen diese ganz auf seiner Seite: Denn in Wahrheit steht die Fahne längst für den totalitären Machtanspruch des linken Wokeismus und hat mit Toleranz nichts mehr zu tun. Dies sieht wohl auch mancher in Wahrenholz so. Bis zu Evers und seinen „Bauern gegen Braun“ hat sich dies aber offensichtlich noch nicht herumgesprochen. Und so fanden sich dann tatsächlich etliche Verrückte, die mit Fahnen, Schirmen und anderen Regenbogenaccessoires posierten und sich in ihrer falsch verstandenen Toleranz suhlten. Wie viele der Einwohner sich wirklich freiwillig daran beteiligten und wie viele den Kopf darüber schütteln, ist nicht bekannt. Diese Aktion ist jedenfalls ein weiterer Beleg für die Dekadenz und Infantilität in diesem Land. (TPL)

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