Einige Grüne scheinen vom Neid zerfressen zu sein. Denn immer dann, wenn irgendwo eine hübsche Frau auftaucht und freizügig herumläuft, geht das Geschrei wieder los, werden Verbote gefordert – auch wenn es sich beim „anstößigen Objekt“ lediglich um eine Comic-Figur handelt, die mit prächtigem Vorbau und einem Krug Bier Werbung für ein Oktoberfest macht.
Darum geht es dieses Mal:

Doch die Dirndl-Verteidiger schlagen gnadenlos zurück:




Aber vielleicht hätte ein Verbot von solcher Werbung auch einen Vorteil, vielleicht müssen wir uns dann nicht mehr solche furchtbaren Bilder anschauen:

Offensichtlich hassen manche Grüne einfach nur Schönheit – weil sie hässlich sind?
Hier noch ein Kommentar, von dem wir uns selbstverständlich distanzieren. Kaleun Thomson schreibt:
Fragen wir doch mal den Dirndl-Experten Dr. Grok:
Das Dirndl ist eine traditionelle Tracht für Frauen, die ihre Ursprünge im ländlichen Süddeutschland, insbesondere Bayern, und in Österreich hat. Es entwickelte sich über Jahrhunderte und ist heute ein Symbol für kulturelle Identität, besonders in Verbindung mit Festen wie dem Oktoberfest. Hier ist ein umfassender Überblick:Historischer Hintergrund
- Ursprünge: Das Dirndl entstand im 18. Jahrhundert als Arbeitskleidung für Bäuerinnen und Dienstbotinnen in den Alpenregionen. Es war eine praktische, aber auch schlichte Kleidung, bestehend aus einem Mieder, einer Bluse, einem Rock und einer Schürze.
- Entwicklung: Im 19. Jahrhundert wurde es durch die Romantikbewegung und den Trachtenverein, gegründet von Persönlichkeiten wie Wilhelm von Hessen, als Ausdruck regionaler Identität gefördert. Adelige und wohlhabende Familien übernahmen es als festliche Tracht, wodurch es an Eleganz gewann.
- Moderne Popularität: Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte das Dirndl einen Revival, insbesondere durch das Oktoberfest in München, das seit 1810 gefeiert wird. Designer wie die Trachtenmode-Firma Krüger führten moderne Schnitte und Stoffe ein, was es auch für jüngere Generationen attraktiv machte.
Aufbau und Bestandteile
- Mieder: Das enge Oberteil, oft mit Schnürung, gibt dem Dirndl seine charakteristische Form. Es kann aus verschiedenen Materialien wie Leinen, Baumwolle oder Seide bestehen.
- Bluse: Eine helle, meist weiße oder cremefarbene Bluse wird darunter getragen, oft mit Spitzen- oder Stickereidetails.
- Rock: Der weite Rock reicht traditionell bis zum Knie oder etwas darunter und ist in der Länge anpassbar.
- Schürze: Die Schürze wird über dem Rock gebunden und ist oft das farbliche Highlight. Die Bindungsart (links, rechts, vorne oder hinten) hat symbolische Bedeutung: Links signalisiert Unverheiratetsein, rechts verheiratete oder gebundene Frauen, vorne wird es von Jungfrauen oder Dienstpersonal getragen, hinten bei Witwen.
- Accessoires: Dazu gehören oft eine Schleppe, ein Dirndltascherl (kleine Tasche), Schmuck (z. B. Trachtenohrringe) und manchmal ein Tuch oder eine Jacke.
Materialien und Verzierungen
- Traditionell wurden Leinen, Wolle und Baumwolle verwendet. Heute gibt es Dirndl aus Seide, Samt oder modernen Mischgeweben.
- Verzierungen reichen von Stickereien und Spitze bis hin zu Perlen oder Applikationen, je nach Region und Anlass.
Kulturelle Bedeutung
- Feste: Das Dirndl ist fester Bestandteil des Oktoberfests, aber auch anderer Veranstaltungen wie Schützenfeste, Volksfeste oder Hochzeiten in Bayern und Österreich.
- Symbolik: Es steht für Tradition, Heimat und Gemeinschaft, wurde aber auch politisch instrumentalisiert, etwa während der NS-Zeit als Ausdruck „deutscher Kultur“.
- Moderne Interpretation: Heute wird es von Designern wie Lena Hoschek oder Stockerpoint modernisiert, mit kürzeren Röcken oder auffälligen Farben, und ist auch in der Modewelt präsent.
Regionale Unterschiede
- Bayern: Hier ist das Dirndl oft reich verziert, mit kurzen Röcken und bunten Schürzen.
- Österreich (z. B. Tirol): Die Tracht ist eher schlicht, mit langen Röcken und dezenterem Design.
- Schwaben: Typisch sind schmale Schürzen und weniger aufwendige Mieder.
Herstellung und Kosten
- Traditionell handgefertigt, heute meist industriell produziert. Preise variieren: Ein einfaches Dirndl kostet ab etwa 100 Euro, hochwertige Modelle können mehrere tausend Euro erreichen.
- Viele Familien geben Dirndl weiter, was sie zu einem Erbstück macht.
Das Dirndl ist mehr als Kleidung – es ist ein lebendiges Stück Kultur, das sich ständig wandelt, aber seine Wurzeln bewahrt. Es steht für Tradition, Heimat und Gemeinschaft – und genau das ist wohl der Grund, warum Grüne es so hassen, wenn eine hübsche Frau ein Dirndl trägt.
Man könnte diese Neid-Debatte auch einfach abkürzen und behaupten, auf dem Plakat wäre eine Transfrau zu sehen. Und Ruhe im Karton.























