Ein Brandanschlag auf zwei Hochspannungsmasten führte gestern Morgen in Berlin zu einem großflächigen Stromausfall. Wenig später erschien auf der linksradikalen Internetseite Indymedia ein Bekennerschreiben, in dem sich eine anarchistische Gruppe, die nach eigenen Angaben den „militärisch-industriellen Komplex“ und das Fortschrittsversprechen von Technologie und Kapital angreift, zu der Tat bekannte. Der Anschlag wird als gezielter Angriff auf Europas größten Technologiepark in Adlershof und die kritische Infrastruktur bezeichnet. Der Stromausfall sei zwar ein Kollateralschaden für Anwohner, aber im Vergleich zur „Zerstörung von Natur und Leben“ durch die dort ansässigen Firmen vertretbar, meinen die Täter. Aufgeführt werden Unternehmen wie Siemens, Jenoptik, Atos, DLR, Vinci, Rohde & Schwarz und Trumpf. Bei den Konzernen handele es sich um Firmen mit Verbindungen zu Militär, Rüstungsindustrie oder sicherheitstechnologischen Projekten, heißt es in dem Schreiben. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Das Feuer konnte zwar noch am Morgen gelöscht werden, wie lange der Stromausfall noch andauern wird, ist aber derzeit unklar. Tausende Haushalte werden wohl auch heute ohne Strom bleiben. Die Wiederversorgung für alle betroffenen Kunden werde im schlechtesten Fall im Laufe des Donnerstags erfolgen, teilte ein Sprecher von Stromnetz Berlin mit. Zwischenzeitlich waren fast 50.000 Kunden ohne Strom, darunter rund 42.000 Haushalte und 3.000 Gewerbebetriebe und Pflegeeinrichtungen. Fünf Bewohner aus zwei Pflegeheimen wurden vorübergehend in Krankenhäuser verlegt, drei Freiwillige Feuerwehren mussten außer Dienst genommen werden, Vattenfall, die Netzgesellschaft und Stromnetz Berlin haben Krisenstäbe gebildet, auch S- und Straßenbahnen konnten nicht fahren, Ampeln fielen aus, mancherorts waren die Notrufnummern nicht erreichbar.
Aber Hauptsache, es gibt Queer-Beautragte und Gedenktage gegen “Islamfeindlichkeit”…
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner erklärte, der Stromausfall sei „die Folge eines gefährlichen Anschlags, der sich unmittelbar gegen die Berlinerinnen und Berliner richtet“. Mit dem Angriff würden „bewusst Menschenleben und die Sicherheit unserer Stadt gefährdet“. Wegner bekundete sein „volles Vertrauen“ in die Ermittlungsbehörden und sonderte auch noch die Phrase „Berlin lässt sich nicht einschüchtern“ ab. Benjamin Jendro, der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei Berlin, sprach von einem „sinnfreien Brandanschlag“, der „kein Kinderspaß, sondern eine schwerwiegende Straftat mit massiven Auswirkungen auf zigtausende Menschen in unserer Stadt“ sei. Er nutzte auch die Gelegenheit, um darauf hinzuweisen, dass die kritische Infrastruktur aufgrund von Monopollösungen und fehlender Redundanzen nicht ausreichend gegen derartige Angriffe geschützt sei. „Hier wurde über Jahre geschlafen. Das wird die Landespolitik mit einzelnen Haushalten nicht aufholen können“, so Jendro.
Wegner, der den Anschlag so wortreich kritisierte, ist also in mehrfacher Hinsicht mit dafür verantwortlich. Seine katastrophale Regierung hat zwar Zeit, um „Queer-Beauftragte“ und einen Gedenktag gegen „Islamfeindlichkeit“ einzuführen, nicht aber, um die Sicherheit der kritischen Infrastruktur im Shithole an der Spree zu gewährleisten. Ohne diesen allgegenwärtigen Schlendrian hätte eine solche Aktion nicht derart verheerende Folgen haben können. Zehntausende Menschen müssen diese Verantwortungslosigkeit nun wieder ausbaden. Und der mediale Aufschrei bleibt natürlich aus. Hätte irgendeine rechte Gruppe einen derartigen Schaden angerichtet und ganze Stadtbezirke von der Stromversorgung abgeschnitten, gäbe es Sondersendungen auf allen Kanälen. Bei Linken wird jedoch nüchtern berichtet, vor linkem Terror wird jedoch nicht gewarnt und es wird auch nicht gefordert, SPD, Grüne oder Linke zu verbieten, die die politischen Interessenvertreter solcher Gruppen sind. Alles geht seinen gewohnten Gang und die völlige linke Narrenfreiheit in diesem Land bleibt unangetastet. (TPL)























