Das, was die Israelis in Katar veranstaltet haben nennt man auch „Volltreffer“. Da kann man ruhig mal applaudieren – wenn man auf der Seite der Guten steht und den Islamterror bekämpfen will.
Friedrich Merz seht allerdings offenbar auf einer anderen Seite. Der aufmerksame Julian Reichelt schreibt:
„Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich offen gegen Israel und die präzisen militärischen Schläge gegen die Hamas-Führung in Katar, die Auftraggeber und Architekten des Pogroms vom 7. Oktober. Man muss inzwischen zu dem Schluss kommen, dass Friedrich Merz das wehrhafte Israel verachtet.
Mit derselben Logik hätte eine Bundesregierung die Tötung von Osama bin Laden verurteilen müssen. Dass ein deutscher Bundeskanzler Israel dafür verurteilt, die grausamsten Juden-Vernichter seit 1945 zu verfolgen und auszuschalten, ist politisch infam und steht einem deutschen Bundeskanzler niemals zu. Bundeskanzler Friedrich Merz hat heute Abend mit dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad bin Khalifa Al Thani telefoniert. Er würdigte Katars Vermittlungsbemühungen um einen Waffenstillstand in Gaza und die Freilassung der Hamas-Geiseln. Die Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität Katars durch den heutigen israelischen Angriff sei nicht akzeptabel. Der Krieg dürfe sich nicht auf die gesamte Region ausweiten. Die Bundesregierung stehe dazu auch in engem Kontakt mit der israelischen Regierung.“
Was Merz und Wadephul wohl nicht wussten, weil ihnen keiner mehr Bescheid sagt:
Die USA haben den Angriff Israels auf die Hamas-Spitze in Doha genehmigt. Sie haben Katar informiert, Katar hat die Hamas nicht gewarnt. Die VAE dürften den Luftraum für die Aktion freigemacht haben. Die offiziellen Proteste richten sich wohl vor allem an die einheimische Bevölkerung. Wer immer von den Hamas-Chefs den Angriff überlebt haben mag: Die Schonzeit für die milliardenschweren Terrorbosse im Ausland ist vorbei.
Die Leute sind entsprechend wütend wegen dieser Reaktion des Bundeskanzlers:
Bei Macron weiß jeder, dass er nicht mehr frei in seinen Entscheidungen ist und ihn die Muslimbruderschaft im Griff hat. Was reitet bitte Merz, diesen Terroristenverteidigern jetzt beizuspringen?
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Was für ein Kanzler, der seine engsten Verbündeten per Staatsräson hinhängt, weil diese ein paar der schlimmsten Terroristen der Welt chirurgisch präzise ausgeknipst haben. Erinnert an Verfahren in den USA, wo Einbrecher die Opfer verklagt haben, weil sie sich verletzt haben.
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Anstatt Kriegsverbrecher international zur Rechenschaft zu ziehen, werden sie bedauert. Was hat die Bundesregierung konkret gegen die Kriegsverbrecher der Hamas unternommen? Die bittere Realität lautet: niente, nada, zero – kein Einsatz, kein Handeln.
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Der Merz fürchtet wohl die ganzen Palitruppen, die jetzt wieder mit ihrem Antisemitismus auf die Straßen gehen werden und er hat nun mal nicht die Eier und den Koalitionspartner um sie notfalls mit Gewalt und Ausweisung in die Schranken zu weisen. Also macht er brav Kotau vor Katar.
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Wohlstandsverwahrloste wie @_FriedrichMerz können eben nicht verstehen, dass ein widerstands- und wehrloses #Israel ganz schnell Geschichte wäre. Aber Defätismus ist inzwischen ein deutsches Alleinstellungsmerkmal, wie sich nicht zuletzt in der Asyl- und Migrationspolitik zeigt.
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Während Israel gezwungen ist, sich gegen Terrorführer zu verteidigen, überschlagen sich Regierungen weltweit mit Verurteilungen , diesmal wegen des Angriffs auf Hamas-Führer in Katar. Der Hintergrund liegt auf der Hand: finanzielle Abhängigkeiten und politische Deals. Dafür opfert man bereitwillig Israel und stellt die Realität auf den Kopf. Wer Terror finanziert, schützt oder deckt, macht sich mitschuldig und wer Israel dafür verurteilt, dass es sich verteidigt, zeigt, wo er wirklich steht.
Man muss Merz aber auch verstehen, schließlich ist Deutschland bereits ein Teil von Katar:
Das Land Katar ist nämlich über seinen Staatsfonds Qatar Investment Authority (QIA) an mehreren deutschen Unternehmen beteiligt. Zu den bekanntesten gehören:
- Volkswagen: 10,5 % der Anteile mit rund 17 % der Stimmrechte, womit es einer der größten Aktionäre ist.
- Deutsche Bank: 6,1 % der Anteile.
- Siemens: 3,04 % der Anteile.
- RWE: Nach einer Investition von etwa 2,5 Milliarden Euro über eine Pflichtwandelanleihe hält Katar einen Anteil von etwa 9 %, nachdem diese gewandelt wurde.
- Hapag-Lloyd: 12,3 % der Anteile an der Hamburger Reederei.
- Celonis: Beteiligung an dem Münchner Software-Anbieter, genaue Prozentsätze sind nicht öffentlich.
Da muss man sich dann natürlich entschuldigen und die Staatsraison unter den Teppich kehren.























