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Hat jemand etwas anderes erwartet? Baerbock beginnt ihre Amtszeit bei der UNO erstmal mit einer Lüge

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Die Superdiplomatin, ganz in ihren Element: Wie erwartet, fängt Annalena Baerbock ihre Amtszeit bei der UNO mit einer dreisten Lüge an. Der Unterschied zu Deutschland: In New York arbeiten keine regierungsdevoten Journalisten. 

Annalena Baerbock hat es geschafft: Trotz verspätete gemeldeter Nebeneinkünfte, geschönter Vita, Plagiatsvorwürfe und Postenschacher hat sie nicht nur politisch überlebt, sondern es bis zur Präsidentin der UN Vollversammlung geschafft. Kaum ist sie Präsidentin der UNO-Vollversammlung, stolpert sie mit ihren Stöckelschühchen dann auch schon über ihren ersten Eklat – und das nicht wegen böser, böser Gegner, sondern weil sie sich an ihr eigenes Geplapper nicht mehr erinnern kann.

Auf der Pressekonferenz äußerte sich Baerbock wieder einmal zum Nahostkonflikt. Sie appellierte an „Zurückhaltung“ aller Seiten und sprach von der Notwendigkeit eines sofortigen, dauerhaften Waffenstillstands. Ganz in ihrer wahnsinnig Selbstüberschätzung glaubt sie, Israel Anweisungen geben zu können und verlangte, die humanitäre Lage in Gaza zu verbessern. Von den islamischen Schinder der Hamas forderte sie zur Freilassung aller Geiseln auf.

Ein arabischer Journalist erinnerte sie an ein Zitat, das sie als deutsche Außenministerin getätigt hat und wollte wissen, ob sie sich davon nun distanziere: „Distanzieren Sie sich von dem Statement, dass Sie als deutsche Außenministerin gegeben haben, als Sie duldeten, dass Israel zivile Ziele, zivile Krankenhäuser, zivile Schulen angreift?“ Baerbock reagierte schroff: „Das ist kein Zitat, das ich jemals ausgesprochen habe.“

Anstatt sich jedoch zu dieser, ausnahmsweise mal richtigen Äußerung zu stehen, kanzelt sie gleich am ersten Tag ihrer Amtszeit den arabischen Journalisten ab. Sie wies den Journalisten an, korrekt zu zitieren:

Und präsentiert eine handfeste Lüge, indem sie behauptete: „Das ist kein Zitat, das ich jemals ausgesprochen habe.“ Abgesehen davon, das es sachlich richtig ist, da das humanitäre Völkerrecht klar die Regel kennt, dass zivile Objekte ihren Schutz verlieren, wenn sie für militärische Zwecke missbraucht werden, hat sie genau das gesagt:

Für eine UNO-Präsidentin, deren Aufgabe Neutralität und Ausgleich wäre, ist das, was Baerbock da wieder abliefert, eigentlich das, was man von ihr erwartet hat. Wer bereits in der ersten Pressekonferenz Journalisten zurechtweist, hat sich schon delegitimiert. Noch schwerer wiegt der Eindruck, dass Baerbock, unsere grüne Superdiplomatin –  ganz in ihren Element – die Öffentlichkeit für vergesslich- nein: für blöd – hält.

(SB)

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