Wenn man die ganze irrsinnige Farce der deutschen Migrationspolitik in einem Beispiel auf den Punkt bringen wollte, bietet sich eine Geschichte aus Niedersachsen an. Dort wurde der Syrer Mohammad K. zu Monatsbeginn vom Amtsgericht Hannover zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro verurteilt, weil er vor zwei Jahren den niedersächsischen Landtag mit antiisraelischen Parolen beschmiert hatte. Dabei entstand ein Sachschaden von 70.000 Euro. A. gestand die Tat teilweise ein und sprach von einem „Akt der Verzweiflung“. Dies gehört längst zum Alltag im buntesten Deutschland aller Zeiten, und es fällt eher auf, dass der Mann überhaupt zu einer solchen Geldstrafe verurteilt wurde, anstatt auf „kultursensible“ Richter zu stoßen, die seine vermeintlich traumatischen Fluchterfahrungen und die angeblich verständliche Empörung über den israelischen „Genozid“ im Gazastreifen als strafmildernd gewertet und ihn mit einer Bagatellstrafe davonkommen gelassen hätten.
Nun wurde aber auch noch bekannt, dass K. im November 2022 vom damaligen SPD-Ministerpräsidenten Stephan Weil als „Beispiel gelungener Integration“ mit einem Preis ausgezeichnet wurde. K. hatte sich selbst um die Auszeichnung beworben, indem er ein Video über seine „persönliche Erfolgsgeschichte“ einsandte. Das von der niedersächsischen Landesregierung vertretene Aktionsbündnis „Niedersachsen packt an“, säuselte damals in einer Pressemitteilung unter der Überschrift „Zeigen, wie Integration gelingt!“, von einer Geschichte, die „besonders berührend und bemerkenswert“ sei. K., der sich beim Verein „Politik zum Anfassen“ engagierte, bringe jungen Menschen näher, „wie Beteiligung an politischen Prozessen funktioniert“. Das beeindruckte Weil so sehr, dass er den Preis im Gästehaus der niedersächsischen Landesregierung höchstpersönlich überreichte. Diese ganze Schmierenkomödie flog nun auf – und trägt Parallelen zur öffentlichen Verherrlichung des Ex-Nationalspielers und Erdogan-Jüngers Mesut Özils, der allen Ernstes einen „Integrations-Bambi“ erhielt, obwohl er ein Paradebeispiel für Verstellung und parallelgesellschaftliche Distanzierung war und ist.
Verbrecherische Idiotie
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) in Hannover fordert nun die Aberkennung des Preises für Mohammed K. und wies darauf hin, dass K. nicht allein für den Anschlag auf den Landtag verantwortlich, sondern unter anderem Mitorganisator der „Intifada Hannover“ sei, auf deren Veranstaltungen „regelmäßig zur Vernichtung des Staates Israel aufgerufen“ werde. Dort falle er „immer wieder durch lautstarke Beschimpfung und Drohgebärden gegenüber Gegendemonstranten auf“. Am 23. August 2025 habe er etwa eine Demonstrantin mit den Worten: „Dich kriegen wir auch noch!“ bedroht. Die Staatskanzlei bemüht sich nun um Schadensbegrenzung – vor allem natürlich für sich selbst. Eine klare Distanzierung sei „selbstverständlich und mehr als angezeigt“, erklärte ein Sprecher. Nach heutigem Kenntnisstand würde der Preis nicht mehr an den Syrer vergeben, sagte er weiter, als ob dies nicht eine Selbstverständlichkeit wäre. Eine formale Aberkennung sei allerdings dennoch nicht möglich. Das „Bündnis Niedersachsen“ entfernte lediglich K.s Name und ein Foto der Preisverleihung, das ihn neben Weil zeigte, aus der damaligen Pressemitteilung. Zu mehr als einer simplen Vertuschung dieser Peinlichkeit sieht man sich selbst nach einem solchen Skandal nicht in der Lage. Der Verein „Menschen helfen Menschen“ in Nienburg, der sich „die Förderung der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur“ auf die Fahnen geschrieben hat, hat es mit der Distanzierung von K. weniger eilig. Dort wird er immer noch als Vorstandsmitglied geführt.
Dieser ganze ungeheuerliche Vorgang zeigt die ganze verbrecherische Idiotie, mit der dieser Staat sich von Migranten auf der Nase herumtanzen lässt, die nicht im Traum daran denken, sich den Werten dieser Gesellschaft auch nur anzunähern. Sie nutzen vielmehr alle Möglichkeiten, um ihr eigenes Weltbild zu verbreiten und werden dafür auch noch von Multi-Kulti-Traumtänzern mit Integrationspreisen gewürdigt. Wenn dann solche Skandale bekannt werden, tut man so, als sei nichts geschehen, indem man die einstigen Hätschelkinder einfach sang- und klanglos aus den alten Pressenmeldungen tilgt. Besser lässt sich kaum noch demonstrieren, welche völlig wahnwitzigen Zustände hierzulande herrschen. (TPL)























