Derzeit, mit Herbstbeginn, geistert wieder einmal die Meldung von der nächsten „Studie“ durch ausnahmslos sämtliche Systemmedien, in der “Klimaforscher” herausgefunden haben wollen, dass der Temperaturanstieg durch den “Klimawandel” in diesem Sommer für rund 16.500 Todesfälle in europäischen Städten verantwortlich sein soll (!). Laut britischen Forschern des Grantham Institute des Imperial College London und der London School of Hygiene & Tropical Medicine, entspricht dies etwa zwei Dritteln (68 Prozent) aller Hitzetoten in den 854 betrachteten Städten. Insgesamt seien dort schätzungsweise 24.400 Menschen an extremer Hitze gestorben, wobei die tatsächliche Zahl aber sogar noch höher liegen soll, da die Mehrheit der hitzebedingten Todesfälle nicht gemeldet werde. Das Ergebnis sei auch nur ein Ausschnitt aus dem Gesamtbild der Todesfälle im Zusammenhang mit extremer Hitze, da die untersuchten Städte nur etwa 30 Prozent der europäischen Bevölkerung abdecken würden.
Der Clou ist von Corona wohlbekannt: Analog zur damaligen Sterbehysterie werden hier die Kategorie “an und mit Hitze verstorben” inoffiziell verrührt – und am Ende kommen dann die “Hitzetoten” heraus. So seien in den Hauptstädten die südeuropäischen Metropolen, die teils lange unter Extremtemperaturen gelitten hätten, besonders stark betroffen gewesen: In Rom habe es 835 zusätzliche Hitzetote gegeben, 630 in Athen, 409 in Paris, 387 in Madrid, 360 in Bukarest, 315 in London und 140 in Berlin. Der Klimawandel habe zu einem Temperaturanstieg von durchschnittlich 2,2 Grad Celsius in den untersuchten Städten geführt, in einzelnen Fällen sogar um bis zu 3,6 Grad Celsius. „Es reicht schon, wenn die Hitzewellen um zwei bis vier Grad Celsius heißer sind, damit Tausende Menschen sterben“, behauptete Garyfallos Konstantinoudis, einer der Autoren der Studie. Vor allem für die schnell alternde Bevölkerung Europas stelle Hitze eine zunehmende Bedrohung dar, warnen die Forscher. Menschen über 65 Jahren würden etwa 85 Prozent aller hitzebedingten Todesfälle ausmachen, Europa sei der sich am schnellsten erwärmende Kontinent und werde weiterhin immer heißere Sommer erleben, bis fossile Brennstoffe durch erneuerbare Energien ersetzt werden.
Merke: Jedes beliebige Land erwärmt sich schneller als der Rest der Welt
Natürlich beruhen diese vermeintlichen Erkenntnisse wie immer ausschließlich auf Schätzungen und Modellrechnungen – wie die gesamte Klimahysterie. Zudem wurde die Studie noch nicht durch mehrere Fachleute unabhängig voneinander überprüft. Es ist mit Händen zu greifen, dass sie rein ideologischen Zwecken dient, was sich schon allein an der typischen Forderung nach noch mehr erneuerbaren Energien und der Abschaffung fossiler Brennstoffe zeigt. Alles an dieser Panik-Studie strahlt Unseriosität aus. Es ist überhaupt nicht möglich, festzustellen, wer tatsächlich infolge starker Hitze oder lediglich an anderen Krankheiten oder Altersschwäche starb. Zudem wird auch wieder die Mär verbreitet, Europa erwärme sich schneller als der Rest der Welt. Seit Jahren heißt es, dieser oder jener Kontinent oder Region erwärme sich schneller als der Rest der Welt – manchmal sogar mehrere gleichzeitig. Letztes Jahr war es Afrika, das sich angeblich seit Jahrzehnten am schnellsten erwärme; 2023 war es Schweden, 2007 war es China, aber auch der Westen der USA, Australien, die Arktis, die Antarktis und jede Weltregion hat sich bereits schneller erwärmt als der Rest der Welt. Nun ist Europa wieder mal dran, das auch früher schon in dieser Hitliste des Absurden vertreten war.
Dennoch wird dieser haltlose, aufgrund willkürlicher und rein ideologisch motivierter Parameter herbeikonstruierte Unsinn in sämtlichen Mainstream-Medien rauf- und runtergebetet, obwohl -oder gerade weil- noch nicht einmal eine Überprüfung vorgenommen wurde. Wenn diese durch ernsthafte und objektive Wissenschaftler erfolgt, dürfte davon nichts mehr übrigbleiben. Deshalb jagt man sie lieber in aller Eile durch alle Kanäle, bevor sie offiziell widerlegt ist. Egal wie lächerlich und auf den ersten Blick unglaubhaft das alles ist, das Klimapanikorchester spielt einfach immer weiter – aber immer weniger Menschen hören glücklicherweise noch zu. (TPL)























