War sowas von „klar“: Julia Ruhs durch linientreue System-Schranze ersetzt
Die konzertierte linke Mobbingkampagne gegen die konservative Journalistin Julia Ruhs nimmt immer größere Ausmaße an. Nachdem man ihr die Moderation des Magazins „Klar“ entzogen hat, soll die Sendung nun auch noch ausgerechnet von der NDR-Abteilung der ultralinken Propagandadreckschleuder Anja Reschke produziert werden, die Ruhs in ihrer Sendung „Reschke Fernsehen“ Ende Juli – kaum verblümt – unterstellt hatte, “rechtsextrem” zu sein, nur weil sie es gewagt hatte, in der ersten „Klar“-Ausgabe im April ein ungeschöntes Bild der deutschen Migrationspolitik zu vermitteln. Auch die den Grünen angehörende Rundfunkrätin, Jessica Leutert, die bezeichnenderweise von der CDU Schleswig-Holstein in das Kontrollgremium entsandt wurde, spielte offenbar eine maßgebliche Rolle bei Ruhs Ausbootung.
Dies zeigt einmal mehr, um was für einen linken Sumpf es sich bei der ARD im Allgemeinen und dem NDR im Besonderen handelt. 250 Mitarbeiter hatten einen Protestbrief mit haltlosen Vorwürfen gegen Ruhs unterschrieben, seit Monaten hielt die Kampagne gegen sie an, ohne dass die NDR-Führung ein Machtwort gesprochen hätte. Nun hat man es geschafft, sie endgültig zu degradieren. Ruhs darf nur noch die Sendungen moderieren, die bei ihrem Heimatsender, dem Bayerischen Rundfunk, produziert werden. „Ich glaube, dass SPD und Grüne beim NDR sehr genau hingeschaut haben. Ihnen gefiel nicht, wie wir das Format umgesetzt haben. „Also wurde die Ansage gemacht: Meinungsvielfalt ist schön und gut – aber wir bestimmen, wo sie aufhört“, erklärte sie im Interview mit „Cicero“.
Pflegeleicht und linkskonform
Ihre Nachfolgerin wird nun ausgerechnet die pflegeleichte und linientreue Tanit Koch, die derzeit beim Magazin „Focus“ tätig ist und zuvor Chefredakteurin der „Bild“-Zeitung und der Zentralredaktion des Privatsenders RTL sowie Geschäftsführerin bei n-tv war. Koch ist eine angepasste Systemjournalistin ganz nach dem Geschmack des Staatsfunks; 2021 leitete sie die Wahlkampfkommunikation für den erfolglosen Unionskanzlerkandidaten Armin Laschet – mehr muss man eigentlich nicht wissen. Von dieser Personalie verspricht der NDR sich nun also die Rückkehr zur erwünschten linken Schlagseite des Magazins.
„Die Gelegenheit, das Format ‚Klar‘ im Wechsel mit Julia Ruhs zu präsentieren, freut mich sehr. Ich sehe es als Chance, mit meiner Perspektive von außen zur Meinungsvielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk beizutragen“, erklärte Koch zu ihrer Berufung. Von einer Wolle gefärbten Linken aus dem eigenen Stall, wie etwa Georg Restle, sah man ab, wohl, um sich nicht noch weiter zu diskreditieren. Dass die Sendung unter Reschkes Ägide produziert wird, zeigt aber, wohin die Reise geht. Dieses peinliche Schmierentheater, gemeinsam mit dem parallel ablaufenden Skandal um die Lügen und Verleumdungen der ZDF-„Journalisten“ Dunja Hayali und Elmar Theveßen, bestätigt einmal mehr, dass das Konstrukt ÖRR nicht mehr reformierbar ist und komplett abgewickelt werden muss.