Die Deutschen haben andere Sorgen als den Klimawahn: „Fridays for Future“ ist zurück, aber keine Sau interessiert’s

Der Klimawahn hat seinen Zenit endgültig überschritten. Selbst die links-woke „New York Times“ hat ihn letzte Woche quasi offiziell beerdigt, weil die Wähler „nicht bereit waren, dafür Opfer zu bringen“, sprich: sich für ein pseudowissenschaftliches Lügenkonstrukt in Armut und Elend treiben zu lassen.
Das hielt die Fridays for Future, die schon fast vergessene Schulschwänzergruppe, deren Gallionsfigur Luisa Neubauer ist, nicht davon ab, am vergangenen Samstag noch einmal zu bundesweiten Demonstrationen gegen die Bundesregierung aufgerufen, weil diese Ausbauziele für erneuerbare Energien zurücknehmen, neue Gaskraftwerke bauen will und Gasvorkommen vor der Nordseeinsel Borkum erschlossen werden. Fridays for Future bezeichnet dies „Herbst der Klimazerstörung“. Sprecherin Carla Reemtsma klagte: „Man sät aktiv Zweifel an der Machbarkeit, an der Sinnhaftigkeit, obwohl der Konsens ganz klar ist: Wir müssen raus aus den fossilen Energien“.

Die Resonanz war jedoch dermaßen gering, dass das Desinteresse selbst von der “Tagesschau” vermeldet wurde. Wenn es um die Gründe dafür geht, verfiel man jedoch wieder in die altbekannten Muster. Der Mannheimer „Protestforscher“ Philipp Gassert, sagte: „Ich fürchte, dass die Energie und die Ängste der Bevölkerung im Moment bei anderen Themen sind als dem Klimawandel“. Stattdessen würden Bedrohungen der Demokratie von rechts und Krieg, vor allem seit Beginn des Ukrainekrieges eine große Rolle spielen, auch die „Pandemie“ habe die Mobilisierung auf den Straßen erschwert.

Reine Randmeldung

Es ist das immer gleiche realitätsfremde Gefasel aus dem linken Elfenbeinturm. Der „Bayerische Rundfunk“ behauptete zwar in der Überschrift, „Tausende“ hätten für mehr Klimaschutz demonstriert; im zugehörigen Artikel selbst kam man dann aber doch nicht um die Tatsache herum, dass sich in Augsburg „rund 600 Menschen“, in Nürnberg und Fürth „mehrere Hundert“, in Würzburg „rund 500 Menschen“ und in Regensburg ganze „100 bis 150“ Teilnehmer versammelt hätten. Die Veranstalter seien „positiv überrascht“ gewesen, dass sich schon vor Beginn der Veranstaltung „einige Dutzend Menschen am Domplatz“ eingefunden hätte. So weit ist es also schon gekommen. Der BR widmete dieser Randmeldung einen ausführlichen Bericht.

Der SWR verzichtete, mit Ausnahme von Freiburg, gleich ganz auf die Nennung von Teilnehmerzahlen oder beschränkte sich darauf, wie viele „erwartet“ worden waren. Ähnlich verhielt es sich in Hessen. Mit Ausnahme von bestenfalls niedrigen Teilnehmerzahlen linken Studentenstädten, lockt die Klimahysterie keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor, egal wie sehr die ARD und andere Mainstream-Medien versuchen, die Demos zum Großereignis hochzuschreiben. Das Thema hat seine medial gepuschte Relevanz längst verloren, auch weil immer Menschen erkannt haben, dass die Klimapolitik zu nichts als dem wirtschaftlichen Kollaps des Landes führt. (TPL)