Wiederinstandsetzungsarbeiten der Deutschen Bahn im Kreis Mettmann gestern (Foto:ScreenshotYoutube)
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Bahnanschlag als nächster Sabotageakt gegen kritische Infrastruktur: Linksradikaler Alltagsterror – und keinen juckt’s:

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Die Deutsche Bahn ist erneut zum Opfer eines Sabotage-Aktes geworden. Am späten Sonntagabend wurde an der Bahnstrecke Düsseldorf-Köln bei Leverkusen ein unterirdischer Kabelschacht geöffnet und sämtliche Kabel mit einem Trennschleifer durchtrennt. Erst um 18 Uhr 20 am Montag konnte die Strecke wieder freigegeben werden. Bis dahin wurde der Bahnverkehr auf der Strecke umgeleitet oder Ersatzbusse eingesetzt. Der Fernverkehr aus dem Ruhrgebiet wurde über Wuppertal umgeleitet, der Regionalverkehr linksrheinisch über Neuss.  Zunächst war von “Vandalismus” die Rede, nun geht die Polizei jedoch von Sabotage aus. Einen gezielten Angriff auf kritische Infrastruktur aus politischen Gründen schließt man nicht aus, der Staatsschutz ermittelt.

Bereits in der Nacht zum 13. September brannte ein Stellwerk auf der Strecke Berlin-Hannover, wobei man von Brandstiftung ausgeht. Auch beim Feuer in einem Kabelkanal, das am 31. Juli die Nord-Süd-Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Duisburg lahmlegte, wird wegen Sabotage ermittelt. In diesem Fall wurde auf der linksextremen Plattform „Indymedia“ ein Bekennerschreiben veröffentlicht, in dem ein „Kommando Angry Birds“ sich zu der Tat bekannte. Vorletzte Woche gab es einen Brandanschlag auf zwei Strommasten in Berlin, der zu einem tagelangen Stromausfall führte, von dem zeitweise rund 45.000 Haushalte und Gewerbe sowie 16 Schulen, sieben Pflegeheime und mehrere Feuerwachen betroffen waren. Auch dazu hatte sich eine linke Gruppe bekannt.

Handschrift von Linksradikalen

Auch die anderen Aktionen tragen zumindest die Handschrift von Linksradikalen. Die Berliner Innensenatorin Iris Spranger erklärte, es gebe Ähnlichkeiten mit einem Bekennerschreiben zu einem ähnlichen Brandanschlag im Februar nahe der Tesla-Autofabrik in Brandenburg. Die Staatsanwaltschaft habe die Ermittlungen zu der „sehr professionellen“ Tat übernommen, der Rechtsstaat greife „selbstverständlich“, fügte sie albernerweise hinzu. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey kritisierte, die Täter hätten auch massiven Schaden für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandfort in Adlershof in Kauf genommen. Dass der Schaden für den Wirtschaftsstandort nicht „in Kauf genommen“ wurde, sondern die Absicht des Anschlags war, ist ihr offenbar entgangen.

Und die Mainstream-Journaille schweigt natürlich zu diesen ständigen Anschlägen, zu denen sich Linke bekennen oder bei denen sich der Verdacht auf eine linke Urheberschaft aufdrängt. Hätte irgendeine rechte Gruppe auch nur einen dieser ständigen Angriffe auf kritische Infrastruktur begangen, würde es Warnungen und Sondersendungen über rechten Terror hageln. Bei linkem Terror begnügt man sich jedoch darauf, die Taten in aller Sachlichkeit zu vermelden und auf die sonst so beliebten „Einordnungen“ zu verzichten, auch auf die, dass es gar keine rechten Anschläge gibt. Die Vorfälle werden dargestellt, als handele es sich um irgendwelche Naturkatastrophen, die nun einmal vorkommen. Auch hier zeigt sich die groteske Schieflage in der Berichterstattung, vor allem wieder beim ÖRR. (TPL)

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