Die Stadt Mainz hat mal wieder gezeigt, wie man mit unliebsamen Kritikern umgeht und hat eine Veranstaltung im Kulturheim Mainz-Weisenau mit dem „Verschwörungsideologen“ Ken Jebsen kurzfristig abgesagt. Am Dienstagabend wollte dort der auftreten.
Der Journalist Ken Jebsen sollte in einem Bürgerhaus in Mainz-Weisenau auftreten. Der Vertrag war fix, die Veranstaltung organisiert. Doch das hat der Stadt Mainz nicht gefallen. Die Stadtoberen schalteten sich ein. Ergebnis: Absage.
Die offizielle Begründung? Ein angeblicher Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen. Nach Angaben der Stadt Mainz hatte eine Agentur bereits im Dezember 2024 eine Anfrage für die Veranstaltung in dem Kulturheim von Mainz-Weisenau gestellt. Bei der Anfrage sei aber nicht klar gewesen, wer der Redner sei. Erst am vergangenen Freitag sei dann bekannt geworden, dass es sich bei der Veranstaltung um einen Auftritt von Ken Jebsen handelt, berichtet hierzu der Staatsfunker SWR, der es fertigbringt, in einem kurzen Verrissbeitrag das Wort Verschwörung in Bezug auf Jebsen rekordverdächtige geschlagene elf Mal unterzubringen.
„Mainz heißt Verschwörungsideologen nicht willkommen“,, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Mainz.
Doch damit nicht genug. Der Veranstalter versuchte, auszuweichen – etwa auf Räume, die unter kirchlicher Verwaltung stehen. Aber auch hier: Tür zu. Das Bistum Mainz machte mit beim widerlichen Zensorenspielchen der Stadt Mainz und zog sofort die Reißleine.
Sonst damit beschäftigt, AfD-Veranstaltungen zu verhindern, meldete sich der Verein „Rheinhessen gegen Rechts“ bei der Stadt Mainz zu Wort und wandte sich mit einem Schreiben direkt an die Mainzer Bürgerhäuser GmbH. Darin wurde Ken Jebsen als „problematische Figur“ bezeichnet, dessen geplanter Auftritt in einem städtischen Veranstaltungsraum „ein falsches Signal“ sei. Die Initiative verwies zudem auf die Hausordnung, die die Verbreitung von rassistischem, fremdenfeindlichem oder radikalem Material untersagt – mit der klaren Erwartung, dass Jebsen darunterfallen solle.
Im Februar zog die Stadt Saarbrücken bereits das selbe „Demokratiespielchen“ durch wie Mainz und „verhinderte“ einen Jebsen-Auftritt. So funktioniert das mittlerweile im besten Deutschland ever.
(SB)






















