Der „Marsch für das Leben“ setzte am Wochenende ein wichtiges Zeichen gegen die linksextreme Abtreibungsagenda.
Vergangenes Wochenende war in mehreren Städten Europas spürbar: Der Puls einer Bewegung, die nicht aufgibt, an das Wertvollste zu erinnern, was wir haben – das Leben selbst. In Berlin, Köln und Zürich versammelten sich Tausende Menschen beim „Marsch für das Leben“, um ein kraftvolles Zeichen zu setzen: für Kinder, für Mütter, für Familien und für eine lebensbejahende Zukunft.
In einem Miteinander aus Musik, Gebet, Plakaten und ehrlichen Gesprächen zogen junge wie ältere Teilnehmer durch die Straßen. Ärzte, Hebammen, christliche Gruppen, Studenten, Eltern – sie alle vereinte eine Hoffnung: dass der Wert des ungeborenen Lebens wieder mehr Beachtung findet.
wieso gegen Abtreibung? Wir haben uns beim Marsch für das Leben umgehört. pic.twitter.com/6A61gKVt5O
— JUNGE FREIHEIT (@Junge_Freiheit) September 20, 2025
Während die immer gleichen linken Gegendemonstranten mit Trillerpfeifen und Parolen versuchten, die friedliche Kundgebung zu stören, blieben die Teilnehmer des Marschs ruhig, freundlich und standhaft. Es war kein Aufmarsch von „Extremisten“, sondern eine Bewegung der Mitmenschlichkeit – getragen von Mut, Herz und Überzeugung.
Warum dieser Marsch? Weil die Zahlen sprechen – und sie sprechen eine ernste Sprache. In Deutschland wurden im Jahr 2024 nur noch 677.100 Kinder geboren – das sind rund 16.000 weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Geburtenrate liegt bei nur 1,35 Kindern pro Frau, weit unter dem Niveau, das nötig wäre, um unsere Gesellschaft stabil zu halten. Gleichzeitig steigt die Zahl der Abtreibungen weiter: 106.455 ungeborene Kinder wurden allein 2024 in Deutschland abgetrieben – das sind über 290 pro Tag.
Besorgniserregend ist auch die politische Entwicklung. In Großbritannien wurde kürzlich durch die Labour Party die Abtreibung bis zur Geburt legalisiert. In Deutschland fordern links-progressive Kräfte die vollständige Abschaffung des §218 StGB – ein Schritt, der die letzte rechtliche Schranke für das ungeborene Leben beseitigen würde. Dabei wird häufig verschwiegen, wie gravierend die physischen und psychischen Folgen für Frauen sein können, die abtreiben – und wie wenig Alternativen oder Hilfe angeboten wird.
Der „Marsch für das Leben“ steht genau dagegen auf: Er erinnert daran, dass jedes Leben zählt – vom ersten Herzschlag an. Es geht nicht um Verurteilung, sondern um Fürsorge. Nicht um Politik, sondern um Menschlichkeit. Nicht um Ideologie, sondern um Realität. Und diese Realität braucht eines mehr denn je: Kinder, Zukunft, Hoffnung.
(SB)























