Knapp zwei Wochen, nachdem der konservative US-Aktivist von einem Linksradikalen ermordet wurde und die deutsche Linksjournaille sich seither mit Lügen und Schmähungen über den Toten überbietet und die Stimmung im Land immer aufgeheizter wird, hielt der bayerische Ministerpräsident es nicht für nötig, seine Sprache zu mäßigen. Im Interview mit dem „Merkur“ bezeichnete er die AfD als den „Hauptfeind unserer Demokratie, auch in Bayern“. Man werde sie nur deshalb nicht verbieten, weil ihr das nur „einen Märtyrerstatus schenken“ würde. Im Landtag erlebe er die AfD als „aggressiv und böse“, behauptete er weiter, ohne dies mit einem Wort zu konkretisieren.
Auf die Frage, ob der Gedanke einer wie auch immer gearteten Zusammenarbeit abwegig sei, entgegnete Söder: „Bei der AfD fehlt jeder bürgerlich-sittlich-integre Kern. Das sind rechtsextreme Kader und außenpolitisch eine Vorfeldorganisation Moskaus. Jede Zusammenarbeit würde uns als Union zerreißen. Die Brandmauer steht! Die Union ist die Firewall gegen die Übernahme Deutschlands durch die AfD.“
Maßloser Hass und Hetze ausgerechnet nach Kirk-Mord
Wenn die Worte „Hass und Hetze“ einmal zutreffen, dann hier. Söder sondert hier nichts als niederträchtige Verleumdungen ohne jegliche Substanz ab. Gerade ihm fehlt jeder „bürgerlich-sittlich-integre Kern“, wie er immer wieder unter Beweis stellt, auch durch solche völlig maßlosen Worte in einer derart sensiblen Situation. Er bezeichnet die AfD tatsächlich als rechtsextreme, bösartige Kaderpartei, die von Russland gesteuert wird und kurz vor der Übernahme Deutschlands steht.
Söder ist einer der skrupellosesten Opportunisten der deutschen Politik und schreckt nicht davor zurück, eine ganze Partei auf das Übelste zu diffamieren und ihre Politiker und Wähler zu Unmenschen zu erklären. Wer so spricht, trägt zur weiteren Verrohung des Diskurses und zur Zerstörung des immer brüchiger werdenden sozialen Friedens bei. Dass irgendjemand dann zur Waffe greift und AfD-Politiker ermordet, wenn selbst solch hochrangige Unionspolitiker sich einer Hass-Rhetorik bedienen, die selbst die mancher Linker übertrifft, ist dann die unvermeidliche Folge. (TPL)























