Die Umwandlung der katholischen Kirche – nach dem Vorbild der evangelischen Kirche – zu einer ideologisch-linksgrünen, vorpolitischen Propagandaorganisation schreitet unter dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz, dem Limburger Kardinal Georg Bätzing, immer rasanter voran. Gerade erst appellierte der Oberpfaffe an seine Schäfchen, ja nicht AfD zu wählen – nun warnt er vor einer möglichen AfD-Regierung. Die „Süddeutsche Zeitung“, einst eine der dezidiert antiklerikalen und speziell gegenüber der Katholischen Kirche überaus reserviert eingestellten Stimmen des Landes, leckt sich inzwischen die Finger nach Systemstützern wie Bätzing, weshalb dieser seinen demokratieverachtenden Sermon ausgerechnet in diesem altlinken Kampfblatt, dieser Super-Illu Wohlstandspensionisten, zum Schlechten gibt.
So beschwört Bätzing in der Alpen-Prawda eindringlich die Gefahren einer möglichen Regierungsbeteiligung der AfD – egal wo im Land – herauf; angesichts der jüngsten Wahlerfolge der Partei in ostdeutschen Bundesländern wie Thüringen und Sachsen sieht er – na was wohl – “die Demokratie in Deutschland bedroht”. Drunter geht es heute nicht mehr. Dass die reale Demokratie, sofern noch vorhanden, bedroht wird durch spalterische, ausgrenzende und intolerante Positionen wie das, was dieser Bischof hier von sich gibt, dämmert ihm offenbar nicht einmal im stillen Gebet.
Vorurteile als Gewissheit
Bätzing, der längst die Kanzel mit dem politischen Rednerpult eingetauscht zu haben scheint, faselt weiter, dass die AfD “Werte vertrete, die mit christlichen Überzeugungen unvereinbar seien”, und kritisiert angeblich “menschenfeindliche und ausgrenzende Positionen der AfD” – natürlich wie üblich ohne den geringsten Beleg, ohne Zitate, ohne Programmpunkte oder Positionen, die diese hasserfüllten und bösartigen Unterstellungen untermauern würden. Das ist aber beim inzwischen erreichten Verhetzungsgrad gerade des Publikums, bei dem dieser Oberhirte damit punkten zu können meint, überhaupt nicht nötig, da dort Vorurteile längst zur Gewissheit gereift sind.
Helfen wird Bätzing das allerdings kein bisschen, sollte er darauf spekulieren, so wieder erodierenden Boden für seine Kirche wegzumachen: Gerade wertkonservative Christen finden ihr Heil eher in dem, wofür die AfD eintritt, und die das anders sehen, sind sowieso schon längst nicht mehr Mitglied seiner Kirche – und werden bestimmt auch nicht deswegen wieder eintreten, weil sich Bätzing inzwischen genauso anhört wie ein x-beliebiger Redner auf dem Juso-Bundeskongress. Auf dem Weg nach unten, im reißenden Strom der Kirchenaustritte, wird auch dieser Zeitgeist-Kathole verstummen. (TPL)






















