Anscheinend ist der blinde Hass linker Journalisten auf US-Präsident Donald Trump so pathologisch, dass sie ihm selbst dann Lügen unterstellen, wenn er ihre eigenen früheren Behauptungen und objektive Tatsachen teilt. So warnte Trump am Montag Schwangere vor der Einnahme von Tylenol, in Deutschland als Paracetamol bekannt – woraufhin sich die Haltungsmedien mal wieder mit erbitterter Kritik an ihm überschlugen; auch in Deutschland. „Trump gibt unbelegte Gesundheitsempfehlungen“, titelte die “Tagesschau”. Das allgemeine Medienecho fiel ähnlich aus. Trump hatte erklärt, Frauen werde von der US-Regierung „dringend empfohlen, die Einnahme von Tylenol während der Schwangerschaft zu beschränken“, außer es sei medizinisch notwendig. Etwa bei hohem Fieber, da sich das Autismus-Risiko für die Kinder erhöhe. Die Arzneimittelbehörde FDA werde Ärzte darüber in Kenntnis setzen, kündigte er an.
Neben der obligatorischen Pauschalkritik an Trump in den Medien und von linken Politikern, behauptete auch der Tylenol-Hersteller Kenvue, Trumps Aussagen hätten keine wissenschaftliche Grundlage.
Dabei hatte das Unternehmen 2017 selbst noch ausdrücklich davor gewarnt, die entsprechenden Produkte während der Schwangerschaft einzunehmen. Nun behauptet man jedoch plötzlich, die damalige Aussage sei „unvollständig“ und nicht repräsentativ für die heutigen Richtlinien. Tylenol gelte weiterhin als eine der sichersten Optionen zur Schmerzlinderung in der Schwangerschaft, sofern die Einnahme ärztlich begleitet sei. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) erklärte, es gebe keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die eine Neubewertung von Paracetamol erforderten und auch „keine Belege“, dass das Medikament Autismus verursache. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hieß es, einige Beobachtungsstudien hätten zwar einen möglichen Zusammenhang nahegelegt, die Datenlage sei jedoch widersprüchlich und nicht belastbar. „Die mangelnde Reproduzierbarkeit erfordert große Vorsicht bei der Ableitung von Kausalitäten“, so ein Sprecher in Genf. Die amerikanische Fachgesellschaft der Gynäkologen (ACOG) bezeichnete Trumps Empfehlung als „unverantwortlich“. Sie könne Schwangere unnötig verunsichern. Paracetamol gelte nach wie vor als Mittel der Wahl zur kurzfristigen Behandlung von Fieber und Schmerzen in der Schwangerschaft.
Signifikante Zusammenhänge zu Entwicklungsstörungen und Autismus
Allerdings sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse mitnichten so eindeutig, wie hier suggeriert wird: Die Nachrichtenagentur Reuters
hatte sogar schon 2013 über eine Studie berichtet, die herausgefunden hatte, dass die langfristige Einnahme von Paracetamol das Risiko für Verhaltensauffälligkeiten im Alter von drei Jahren um 70 Prozent erhöhe. Auch ein möglicher Zusammenhang mit Autismus wurde schon damals ausdrücklich erwähnt. Eine im Fachjournal Environmental Health veröffentlichte Übersichtsstudie kam nach der Auswertung von 46 Untersuchungen zum Paracetamolkonsum während der Schwangerschaft zu dem Ergebnis, dass in 27 Arbeiten signifikante Zusammenhänge mit neurologischen Entwicklungsstörungen bei Kindern, darunter Autismus-Spektrum-Störungen (ASD) und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) gefunden wurden. Neun Studien zeigten keinen Zusammenhang, vier deuteten sogar auf mögliche Schutzwirkungen hin. Besonders Studien mit höherer methodischer Qualität legten eher eine Verbindung nahe. Das Fazit lautete, es gebe keine abschließenden Beweise, sondern Hinweise auf mögliche Risiken, die weiter erforscht werden müssten.
Es ist also sehr wohl mindestens Vorsicht bei der Einnahme des Medikaments geboten. Das interessiert die hauptberuflichen Trump-Basher aber natürlich nicht. Lieber setzen sie Schwangere beziehungsweise deren Kinder einem unnötigen Risiko aus. Wohin das führt, haben einige Irre schon wieder vorgeführt: In den sozialen Medien präsentierten sich Schwangere, die sich demonstrativ eine Tylenol-Pille einwarfen. Linker Hass auf Trump geht hier sogar schon über die Gesundheit des eigenen Nachwuchses. (TPL)























