Was sich in diesem Land inzwischen abspielt, muss Zeitzeugen der “alten” Vor-Merkel-Bundesrepublik, in der noch nicht hinter jeder Ecke Nazis, Rassisten und Rechtsextremisten vermutet wurden, die Schamesröte ins Gesicht treiben: Der linkswoke Hass knüpft inzwischen nahtlos an die menschlichen Abgründe vor 90 Jahren und offenbart mit jedem Tag mehr, wer hier die eigentlichen Faschisten sind.
Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es bereits am 15. September zu einem schändlichen Vorfall an der Frankfurter Goethe-Uni: Mitglieder der Gruppe „Students4Palestine“ drangen in ein Gebäude der Hochschule ein und bedrängten dort militant eine Delegation der Partner-Universität Tel Aviv. Die israelischen Gäste wurden beschimpft und beleidigt, und es fielen Parolen zur Auslöschung Israels .Weder von Hausverboten noch Strafanzeigen seitens der Universität noch von Verhaftungen oder politischen Reaktionen wurde bezeichnenderweise irgendetwas ruchbar. Kein Wunder: Der Abschaum, der hier in dunkelster SA-Tradition seine hässliche Fratze zeigt, erfreut sich des latenten bis offenen Wohlwollens von Politik, Medien, Kultur- und Wissenschaftsbetriebs.
Konsequenzen bis zu hin Exmatrukulierungen gefordert
Joche K. Roos, stellvertretender wissenschaftspolitischer Sprecher der hessischen AfD-Landtagsfraktion, zeigt sich entsetzt: „Wieder einmal zeigt der Antisemitismus aus dem sogenannten pro-palästinensischen Lager sein hässliches Gesicht an einer unserer Hochschuleinrichtungen.“ Er kritisiert die Unfähigkeit der Hochschulleitungen, dem wachsenden Antisemitismus, insbesondere aus den sogenannten “postkolonialen”, linksextremen Kreisen, wirksam entgegenzutreten. „Das Wissenschaftsministerium als Aufsichtsbehörde muss die Hochschulen besser unterstützen, um solche Vorfälle künftig zu verhindern“, fordert Roos.
Sicher sei, dass die Wiesbadener Landesregierung dem immer aggressiveren Antisemitismus mit Themenwochen, Tagungen oder Workshops nicht beikommen werde. Es brauche, so Roos, deutlich härtere Konsequenzen, einschließlich der sofortigen Exmatrikulation von Studierenden, die offen antisemitisch agieren. „Hessische Hochschulen dürfen keine Brutstätten von Judenhass werden. Es ist fünf vor zwölf!“, so Roos. Er betont, dass deutsche Hochschulen niemals zu No-Go-Areas gerade für israelische und jüdisch Gäste werden dürften. Dieser fromme Wunsch verhallt wohl leider nicht nur ungehört, er kommt auch schon zu spät – denn die Endlosserie antisemitischen Zwischenfällen an deutschen Universitäten nimmt kein Ende. Welch eine verkehrte, kranke Welt: Linke “Antifaschisten“ propagieren gemeinsam mit ihren islamistischen Pro-Hamas-Komplizen Judenhass – und die angeblich rechtsextreme AfD ist die einzige Partei, die gegen diese entsetzliche Entwicklung politisch die Stimme erhebt. (TPL)























