Foto: IMAGO
[html5_ad]

Einfach nur noch krank: Jetzt soll die Pfegestufe 1 abgeschafft werden

72f9b859525f4cbe9a08bd57bd8fa474

Damit diejenigen, die noch nie in unser Gesundheitssystem eingezahlt haben und das wohl auch niemals machen werden, weiterhin gesundheitlich rundum zu versorgen, denkt sich diese Linksregierung eine Schweinerei nach der anderen aus. Und wie immer sind es die Schwächsten in unserer Gesellschaft, die dran glauben müssen, weil die sich auch nicht wehren können:

Wie krank ist das eigentlich: Pflegegrad 1 einfach streichen und das Loch ist gestopft!
Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) steht vor einem kleinen Problemchen: Der Pflegeversicherung fehlen 2026 zwei Milliarden Euro, die Krankenkassen jammern über vier Milliarden Miese. Also, was macht eine findige Regierung? Sie denkt über die Abschaffung des Pflegegrads 1 nach, mit den Alten kann man es ja machen.
Über 860.000 Senioren, die mit ihren 131 Euro im Monat für Putzhilfen, Einkaufsdienste oder den ein oder anderen Notrufknopf gerade so über die Runden kommen, könnten bald ins Leere greifen. Denn laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) spart die Streichung satte 1,8 Milliarden Euro – Problem gelöst, oder?
Die Regierung, so munkelt BILD, hat das Thema schon in den Koalitionsverhandlungen diskutiert, und jetzt liegt es wieder auf dem Tisch. Im Kanzleramt hat Warken kürzlich mit Kanzler Merz und Finanzminister Klingbeil über die Finanzlöcher gequatscht – Ergebnis: Sparen, liebe Ministerin, dann gibt’s vielleicht ein paar Krümel aus dem Haushalt. Unionsfraktionsvize Sepp Müller schlägt in die gleiche Kerbe: „Lohnnebenkosten runter, Arbeitsplätze rauf!“ Klar, und wenn dafür die Schwächsten bluten müssen, na ja, sei’s drum.
Noch ist nichts offiziell, aber auf Fachebene wird schon fleißig über die Pflegegrad-Axt geschwätzt. Die große Pflegereform-Kommission tüftelt derweil auch an „Maßnahmen“ – Ergebnisse? Mitte Oktober, vielleicht. Bis dahin hält sich Warken bedeckt, wie sie das milliardenschwere Loch stopfen will.
Aber hey, die Idee mit dem Pflegegrad 1 klingt doch nach einem Volltreffer, oder? Wer braucht schon ein barrierefreies Bad, wenn man auch über die Badewannenkante klettern kann?
Aber was bedeutet die Pflegestufe 1 eigentlich?

Pflegegrad 1 ist die niedrigste Stufe im deutschen Pflegeversicherungssystem und bezeichnet Menschen mit geringen Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder Fähigkeiten. Er wird Personen zugesprochen, die im Alltag noch weitgehend selbstständig sind, aber leichte Unterstützung benötigen, um ihre Lebensqualität zu erhalten. Typische Einschränkungen können körperliche, psychische oder kognitive Beeinträchtigungen sein, z. B. bei der Mobilität, Haushaltsführung oder Organisation des Alltags.Leistungen bei Pflegegrad 1:

  • Entlastungsbetrag: 131 Euro pro Monat für Unterstützung wie Putzhilfen, Einkaufsdienste oder Betreuungsangebote.
  • Zuschüsse: z. B. für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (wie Treppenlifte oder Badumbauten) bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme.
  • Beratung: Kostenlose Beratungsangebote, z. B. durch Pflegeberater.
  • Weitere Hilfen: Zuschüsse für Hausnotrufsysteme oder Tages-/Nachtpflege.

Ziel:Pflegegrad 1 soll präventiv wirken, um die Selbstständigkeit zu fördern und eine Verschlimmerung der Pflegebedürftigkeit zu verhindern. Betroffene sind oft Senioren oder Menschen mit beginnenden gesundheitlichen Einschränkungen, die noch keine intensive Pflege benötigen.

All das soll also wegfallen, nur um den Elefanten im Raum nicht durch die Tür schieben zu müssen. Auch diese Regierung ist nicht gut für die Gesundheit der Bürger!
Zum Schluss noch ein Kommentar von Yvonne Kussmann:
Bildschirmfoto 2025 09 28 um 11.35.19
image_printGerne ausdrucken

Themen