Eine halbe Stunde nach Bekanntgabe des Wahlsieges der SPD-Kandidatin Andrea Henze, die sich bei der Oberbürgermeisterwahl von Gelsenkirchen in der Stichwahl mit 66,9 Prozent der Stimmen gegen Norbert Emmerich von der AfD durchgesetzt hat, gingen zwei benachbarte türkische Großfamilien mit Messern, Baseballschlägern und Tasern (!) aufeinander los. Ein 56-Jähriger starb an einem Stich ins Herz, fünf weitere Menschen wurden verletzt, zwei davon schweben in Lebensgefahr. Ein Großeinsatz mit Polizeikräften aus mehreren Städten war erforderlich, um dieser Barbarei am helllichten Tag Herr zu werden, Es handelte sich noch nicht einmal um Clan-Kriminelle, sondern um „normale“ Familien aus diesem Kulturkreis.
ereits zwei Tage zuvor war es zu einer Auseinandersetzung gekommen. Die für Sonntag vorgesehene „Aussprache“ geriet dann zu einer Orgie der Gewalt, deren Brutalität und Zügellosigkeit selbst im heutigen Deutschland noch auffällt, wo solche Meldungen längst an der Tagesordnung sind. Ursache des Ganzen war laut Polizei, dass ein Oberhaupt einen Teil der Familie aus der Gemeinschaft ausgeschlossen habe. Dies sei nicht akzeptiert worden und habe schon in den vergangenen Tagen zu Körperverletzungen geführt.
Messerattacken auch an anderen Stellen im Stadtgebiet
Dies unterstreicht einmal mehr, mit welch vorzivilisatorischen Mentalitäten man es hier zu tun hat. Drei Männer und drei Frauen wurden vor Ort festgenommen. Am kommenden Donnerstag soll der Fall auch Thema im Düsseldorfer Landtag werden – weil die AfD eine sogenannte Aktuelle Viertelstunde im Innenausschuss beantragt hat, bei der die Landesregierung den Stand der Ermittlungen berichten soll. Die anderen Parteien hielten einen solchen Antrag bezeichnenderweise nicht für nötig. Eine halbe Stunde vor der Bekanntgabe von Henzes Wahlsieg, wurde im Gelsenkirchener Bahnhofscenter ein 40-Jähriger durch mehrere Messerstiche schwer verletzt. Ein 23-Jähriger wurde festgenommen.
Während die Stadt, die sie nun regieren wird, im Migrantenchaos versank, faselte die frischgebackene Wahlsiegerin Henze in Richtung der AfD: „Wer Verunsicherung und Ängste als Nährboden für seine unwahren Lösungsversprechen nutzt, wer auf Menschenrechte, Demokratie und auf die Werte, die die Bundesrepublik Deutschland groß gemacht haben, pfeift, der hat in mir eine entschiedene Gegnerin“. Das heißt, wer die Realität beim Namen nennt, bekommt es mit ihr zu tun. Es ist die Fortsetzung der Politik, die solche Exzesse wie am Sonntag überhaupt erst möglich gemacht hat. Henzes Sieg wurde nur durch die inzwischen übliche All-Parteien-Front gegen die AfD möglich. Immerhin sitzen im Gelsenkirchener Stadtrat 20 AfD-Mitglieder – ebenso viele wie die SPD aufbieten kann.























