Das neue Normal im bunten Deutschland hat auch das Oktoberfest erreicht (Foto:Imago)
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Oktoberfest weiter geschlossen: Unklare Bedrohungslage

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Pünktlich zum Beginn des Oktobers, ausgerechnet an diesem 1. des namensgebenden Monats,  wird das Münchner Oktoberfest wohl ganztägig geschlossen bleiben: Am frühen Morgen gab es im Norden Münchens mehrere Explosionen. Ein ausgebrannter Transporter wurde gefunden; eine verletzte Person verstarb kurz nach ihrem Auffinden. In einem vermutlich absichtlich in Brand gesteckten Haus, waren Sprengfallen installiert. Allein die Feuerwehr rückte mit ca.100 Personen an, die Polizei ordnete einen Evakuierungsradius von 200 Metern rund um das brennende Gebäude an, der von den Anwohnern geräumt werden sollte. Derzeit geht man offenbar von einem Familiendrama aus. Der Tote soll sein Elternhaus in Brand gesetzt und sich anschließend das Leben genommen haben. Die Polizei befürchtet, dass sich in einem Rucksack, den der Tote trägt, eine weitere Sprengfalle befinden könnte.

Die Polizisten näherten sich dem Bereich anfangs nur per Hubschrauber. Weil ein Schreiben mit Bezug zum Oktoberfest gefunden wurde, ordnete man dessen Schließung bis mindestens 17 Uhr an. „Es geht darum, dass ein Täter die Wiesn bedroht hat und die Polizei und der Koordinierungskreis einhellig zu der Auffassung kamen, dass wir dieses Risiko, Menschen auf das Oktoberfest zu lassen, nicht eingehen können“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Reiter. Auch eine Verbindung zur Antifa wird geprüft, auf der linksextremen Website indymedia.org am frühen Morgen ein Text mit dem Titel „Antifa heißt Angriff“ veröffentlicht wurde, in dem es hieß: „In den frühen Morgenstunden haben wir im Münchner Norden einige Luxuskarren abgefackelt und Hausbesuche abgestattet. Zudem ging für einen Fascho sein Morgenspaziergang nicht besonders gut aus.“

Unklare Zusammenhänge: Familiendrama, Antifa, Terrordrohung?

Mehr ist zur Stunde noch nicht über die Hintergründe bekannt. Bereits am Montagabend versuchte eine unbekannte Person, das Büro der AfD im Münchner Stadtteil Perlach in Brand zu setzen, indem ein brennender Gegenstand durch das Fenster geworfen wurde. Feuer brach glücklicherweise nicht aus, der Schaden beläuft sich auf eine vierstellige Summe. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Aber auch am anderen Ende des buntesten Deutschlands, das es je gab, geht alles seinen gewohnten Gang: In Neumünster (Schleswig-Holstein) wurde gestern Abend bei einem Streit in einer Kneipe ein Mensch getötet und ein weiterer schwer verletzt. Der Tatort wurde von Beamten mit Maschinenpistolen gesichert. Im Laufe des Streites soll einer der Männer eine Pistole gezogen und auf seinen Kontrahenten geschossen haben. Darauf stürzten sich mehrere Gäste auf den Schützen und der ganze Pulk wälzte sich schreiend und kämpfend nach draußen. Dabei lösten sich mindestens zwei Schüsse. Laut Polizei wurde ein 26-jähriger Deutscher festgenommen, der nach „Bild“-Informationen einen „türkischen Migrationshintergrund“ hat – ebenso wie das 24-jährige Opfer. Außerdem wurden zwei weitere „deutsche“ Tatverdächtige festgenommen, über deren Hintergrund noch nichts Näheres bekannt ist.

Danke, “Glücksfall” Merkel!

Am Sonntag waren in Gelsenkirchen rund 30 Mitglieder zweier türkischer Großfamilien so heftig aneinandergeraten, dass es einen Toten und mehrere Schwerverletzte gab. Polizeieinheiten aus mehreren Städten mussten anrücken, um der Gewaltorgie Herr zu werden. Bereits am Freitag soll es zu einer Auseinandersetzung gekommen sein. Bei der für Sonntag geplanten „Aussprache“ kam es dann zu der Massenschlägerei, bei der die Beteiligten sich mit allem beharkten, was ihnen in die Hände fiel, unter anderem Baseballschläger, Taser und Messer. Sieben Personen, darunter drei Frauen wurden festgenommen.

Das ist inzwischen das neue „Normal“ in diesem Land. Und da Ex-Kanzlerin Angela Merkel als Hauptverantwortliche für diese Zustände offenbar desto mehr Auszeichnungen erhält, je barbarischer sie werden, dürfte nun einmal diesem der passende Anlass gegeben sein, diesem „echten Glücksfall für unser Land“, wie die SPD- Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sich ausdrückte, als sie Merkel letzte Woche den Landesverdienstorden von Mecklenburg-Vorpommern verlieh, mit weiteren Ehrungen zu überhäufen. Allerdings müsste man dafür neue erfinden, da die Deutschlandzerstörerin bereits die höchsten Ehren erhalten hat, die es gibt – und das, nachdem ihre ungeheuerliche Schreckensbilanz bereits längst offensichtlich war. (TPL)

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