Foto: Screenshot: Change.org

Petition: Nie wieder heißt JETZT – Fünf Punkte gegen Antisemitismus! – Bitte unterzeichnen

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Der renommierte Islamkritiker Ahmed Mansour bewirbt gerade eine neue Kampagne auf change.org:

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Hier der Text der Petition:

Das Problem

Ein D-A-CH gegen Judenhass – für konkretes Handeln in Deutschland, Österreich und der Schweiz

🇬🇧🇫🇷 ⬇️

Antisemitismus ist wieder Alltag – in Klassenzimmern, im Netz, auf Demonstrationen und sogar in Behörden. Jüdische Menschen werden bedroht, beleidigt oder diskriminiert. Und zu oft schauen Politik und Gesellschaft weg.

Der jüdische Glaube ist viele Jahrhunderte älter als jede Demokratie, jeder Staat und jede Politik. 

Weder der Krieg in Gaza noch politische Entscheidungen in Israel können jemals ein Vorwand sein, Jüdinnen und Juden in Deutschland und Europa zu hassen, anzugreifen oder auszugrenzen.

Antisemitismus ist und bleibt in jeder Form inakzeptabel.

Wir sagen: Es reicht.

Wir sind ein breites Bündnis aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gemeinsam fordern wir: Eine klare Antwort auf den Hass. Jetzt.

Deshalb haben wir einen konkreten, überparteilichen Fünf-Punkte-Plan gegen Antisemitismus entwickelt.

Er ist umsetzbar – und er braucht deine Unterstützung, damit ihn die Parlamente in Berlin, Wien und Bern aufgreifen.

Wichtig: Deine Unterschrift ist kostenlos – und sie ist das Wertvollste, was wir brauchen. Wer unser Bündnis zusätzlich unterstützen möchte, findet unten unter ‚Weitere Infos‘ einen Spendenlink. Spenden an Change.org sind freiwillig und bringen lediglich Werbung auf deren Plattform – entscheidend aber ist deine Stimme gegen Antisemitismus.

📌 Die 5 Forderungen im Überblick:

1. Bildung und Begegnung stärken
Antisemitismus beginnt im Kopf. Und dort muss man auch die Aufklärung ansetzen.

  1. Verbindliche Bildungsinhalte zu jüdischem Leben, Antisemitismus und Israel in der Ausbildung von Lehrern, Polizisten, Beamten und Richtern
  2. Antisemitismusbeauftragte an jeder Hochschule, in Abstimmung mit jüdischen Organisationen
  3. Austauschprogramme mit Israel für Schüler, Studierende, Polizei und Justiz
  4. Förderung faktenbasierter Bildungsformate zum Nahostkonflikt – geschützt vor Ideologie

2. Recht und Schutz jüdischen Lebens sichern
Wer Jüdinnen und Juden bedroht oder angreift, muss mit spürbaren Konsequenzen rechnen.

  1. Antisemitismusbeauftragte in Polizei, Justiz und Verwaltung
  2. Der Aufruf zur Vernichtung eines Landes, insbesondere Israels, muss strafbar sein
  3. Volksverhetzung soll auch Angriffe auf (jüdische) Gruppen im Ausland umfassen (z. B. in Israel)
  4. Boykottaufrufe gegen Israel an Hochschulen und im Kulturbereich sollen unterbunden werden

3. Jüdisches Leben sichtbar und sicher verankern
Jüdisches Leben gehört in die Mitte der Gesellschaft – sichtbar und geschützt.

  1. Veranstaltungen mit Israel-Hass oder Judenfeindlichkeit sind konsequent zu untersagen
  2. Schutz jüdischer Einrichtungen und Gedenkorte – auch durch städtebauliche Maßnahmen
  3. Jüdische Feiertage müssen im Arbeitsrecht abgesichert sein – ohne berufliche Nachteile

4. Partnerschaften und jüdische Kultur fördern
Jüdisches Leben ist Teil Europas – kulturell, historisch und menschlich.

  1. Öffentliche Förderung jüdischer Kulturveranstaltungen
  2. Schutz und Pflege von Städtepartnerschaften mit Israel (z. B. Tel Aviv, Haifa, Beer Sheva)
  3. Keine öffentlichen Mittel für antisemitische Projekte – gesetzlich klar geregelt
  4. Wissenschaftliche Kooperationen mit israelischen Universitäten stärken

5. Monitoring ausbauen – grenzüberschreitend handeln
Antisemitismus kennt keine Landesgrenzen. Der Kampf dagegen auch nicht.

  1. Ausbau des European Network for Monitoring Antisemitism (ENMA) und zivilgesellschaftlicher Initiativen
  2. Jährliche Fortschrittsberichte
  3. Vernetzung von Polizei, Justiz und Bildung über Ländergrenzen hinweg – mit Israel als Partner

 🖊 Warum du jetzt unterschreiben solltest:

  • Weil “Nie wieder” nicht nur Erinnerung sein darf – sondern Handlung.
  • Weil Antisemitismus nicht nur Jüdinnen und Juden trifft – sondern unsere ganze Gesellschaft gefährdet.
  • Weil es konkrete Lösungen gibt – aber sie müssen endlich beschlossen werden.

🔗 Weitere Informationen:

📄 Den vollständigen Fünf-Punkte-Plan und Unterstützer findest du hier:

👉 5 Punkte Plan gegen Judenhass

👉 Hier könnt Ihr für die Aktion spenden

📧 Kontakt: Prof. Dr. Guy Katz – Initiator

👉 guy@guykatz.com

🤝 Getragen von:
Über 200 Organisationen, Initiativen und Persönlichkeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – darunter jüdische Gemeinden, Bildungsverbände, Politiker:innen aller demokratischen Parteien, Künstler:innen, und zivilgesellschaftliche Initiativen.

Schirmherren:

  • Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch -Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
  • Dr. Felix Klein – Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus.
  • Dr. Wolfram Weimer – Kulturstaatsminister der Bundesrepublik Deutschland

Mitwirkende:

  • Tikvah Institut gUG
  • WerteInitiative – jüdisch-deutsche Positionen e.V.
  • Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender Deutschland, Österreich & Schweiz e.V.
  • Jüdische Studierendenunion Deutschland
  • Conference of European Rabbis

Unterstützt von:

  • Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland
  • Ralph Friedländer, Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds
  • Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien

 ✡️ Gemeinsam setzen wir ein Zeichen!

👉 Unterschreibe jetzt – und hilf mit, dass der Fünf-Punkte-Plan in die Parlamente kommt!

👉 Teile diese Petition – denn jede Stimme zählt!

👉 Kommt, wenn möglich, zur großen Kundgebung am 5. Oktober, 16 Uhr, Königsplatz München.

Kritik über diese Aktion gibt es von Ulrich Vosgerau:

Ich habe mir die Petition, für sie @AhmadMansour__wirbt, einmal kurz angesehen – denn gegen Antisemitismus bin ich ganz bestimmt! Nun muß ich leider sagen, daß mich die Petition nicht überzeugt.

Die „5 Punkte“ – das scheint mir die knappste Zusammenfassung zu sein – fordern, mit viel Steuergeld eine Art Anti-Antisemitismus-Industrie aufzubauen, ähnlich wohl wie die „Kampf-gegen-Rechts“-Industrie und die Asyl-Industrie (also die ganzen NGOs). Bislang völlig nutzlose Geistes- und Sozialwissenschaftler würden dann mit Steuergeld dafür bezahlt, Antisemitismus zu beobachten und anzuprangern. Auch wird die Verschärfung bzw. Einführung neuer strafrechtlicher Vorschriften gefordert.

Aber in einer liberalen Demokratie ist die sprachliche Äußerung politischer Ansichten (auch wenn diese abstoßend und indiskutabel sind) eben normalerweise KEINE Straftat. Straftatbestände wie „Volksverhetzung“ sollten eher abgeschafft bzw. zurückgebaut werden, und nicht immer weiter ausgebaut! Die einzige potentiell erfolgversprechende Maßnahme wird in den „5 Punkten“ gar nicht erwähnt: nämlich die Ausschöpfung aller bereits bestehenden gesetzlichen Möglichkeiten sowie die verfassungsgemäße Ausweitung dieser gesetzlichen Möglichkeiten, um möglichst viele antisemitische Aktivisten zur Ausreise aus Deutschland zu verpflichten und abzuschieben.

Da müßte es einen echten Wettbewerb zwischen den Bundesländern geben! Als willkommener Nebeneffekt wäre mit einer spürbaren Entlastung der Sozialkassen zu rechnen.“

Skepsis ist wahrlich angesagt, denn Mansour kämpft gleichzeitig verbissen gegen jegliche Änderung dieser Situation, in dem er – wenn der Name AfD fällt, sofort die Brandmauer hochzieht.

Unterzeichnen sollte man trotzdem allemal, denn die islamischen und linken Antisemiten haben ja gerade Hochkonjunktur. Da muss man natürlich dagegenhalten.

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