Nius.de freut sich: Elmar Theveßen, Leiter des ZDF-Studios in Washington, hat sich für seine Falschaussagen über den ermordeten US-Bürgerrechtler Charlie Kirk entschuldigt. Voller Respekt spricht er über Kirks Witwe Erika, deren Haltung ihn offenbar tief bewegt hat.
Auch das linksliberale Alibi von nius.de, Julius Böhm ist gewaltig beeindruckt:
„Elmar #Theveßen hat nach wiederholten Falschaussagen über den ermordeten Charlie #Kirk dies eingeräumt und um Entschuldigung gebeten. Das hat Respekt verdient!“
Andere wiederum sind alles andere als begeistert:
Naja, ich höre eine Entschuldigung und direkt im Anschluss stellt er sich als Opfer dar und jammert über die Debattenkultur. Fakt ist: seine Lügen haben Millionen Menschen gehört. Seine Entschuldigung ein Bruchteil. Das hat System.
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Verzeihen ist das eine, Konsequenzen das andere. Wer sich mit so einem halbherzigen Statement abfindet (ohne Richtigstellung in der Tagesschau etc.) und keine Konsequenzen einfordert, ist Teil vom Problem. Es geht dann nämlich immer weiter so.
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Zum Verzeihen gehört vorangegangene Einsicht und davon ist er weit entfernt. Was er hier anbietet ist keine Bitte um Entschuldigung, sondern ein limited hangout. Er stellt selbst hier das Zitat noch immer in den falschen Zusammenhang. Kein Wort zu seinen weiteren Lügen. So nicht.
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Ich habe nichts gegen „Verzeihen“. Voraussetzung hierfür sind jedoch – tatsächliche glaubwürdige Reue – Konsequenzen aufgrund der Verfehlungen, inkl. persönliche Nachteile – Wiedergutmachung bei etwaig geschädigten Personen Vorher brauchen wir über „Verzeihung“ gar nicht reden.
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Nein das verdient keinen Respekt….das ist die immer wieder gleiche Masche beim ÖR TV, Dinge von nicht linientreuen Leuten „verkürzt“ und völlig aus dem Zusammenhang wiederzugeben, so dass am Ende ein komplett falscher Eindruck entsteht. Machen sie mit AfD und Co auch stets.
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Verzeihen kann man, wenn Konsequenzen selbst gezogen oder von anderer Seite gezogen wurden. Solange man mit vielerlei Maß misst, empfinde ich sowas als opportunistisches Gequatsche.
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Das klingt alles nicht nach Versöhnung. Die Gräben zwischen rechts und links sind mittlerweile so tief, dass sie nicht mehr überbrückt werden können. Tarek schreibt zurecht: „Die Kommentare sind bitter. Wir sollten dringend wieder anfangen, verzeihen zu können. Sonst sind wir kein Stück besser als die Verfechter der Cancel Culture. Unser Anspruch sollte es sein, besser zu sein als sie!“
























