Musk will Wikipedia Konkurrenz machen - seine KI muss er dazu aber erst noch seriöser machen (Foto:Grok)
[html5_ad]

Zeit wird’s: Beschert uns Elon Musk bald eine nichtlinke antiwoke Alternative zu Wikipedia?

27437b00fe56449c8a89aad2dafaf897

Elon Musk plant eine Revolte gegen die inzwischen fast monopolistische Online-Enzyklopädie Wikipedia  und will Milliarden für eine unvoreingenommene und politisch ausgewogenere  Enzyklopädie locker machen, ganz ähnlich, wie er dies einst mit der Übernahme von Twitter und dessen Umwandlung zum nicht mehr zensuraffinen, sondern liberalen Netzwerk  X getan hat. Und eben von X aus startet Musk auch seinen Feldzug gegen die nächste Bastion linkswoker Meinungskontrolle. Wikipedia, eigentlich eine geniale und unterstützenswerte Idee, krankt leider wegen des strikten Open-Source-Systems und seiner unbegrenzten Offenheit für auch nicht an Ausgewogenheit interessierten Autoren daran, dass sich dort eine politische Schlagseite ausgebildet hat – vor allem im Westen und namentlich in Deutschland. Einseitige Zensur von Inhalten, unerträgliche Etikettierungen und Wertungen von allen Andersdenkenden und politisch Unbequemen betreiben ein pseudoobjektives Framing, das zu einer permanenten Rufschädigung Betroffene führt.

Die Gründer von Wikipedia, Jimmy Wales und Larry Sanger, behaupten zwar, es stünde ja jedem frei, sich selbst als Autor zu betätigen und so ein Gegengewicht zu schaffen – doch wer das einmal probiert hat, merkt schnell, dass dies aussichtslos ist: Missliebe Themen und Artikel werden sofort zur Löschung vorgeschlagen oder von einem Scherbengericht linker Trolle mehrheitlich durch Abstimmungen zu Fall gebracht – oder der jeweils zuständige Rubrikenadmin schießt von vornherein quer. Außerdem sind ganze NGOs und Marketingexperten im Auftrag von großen Stiftungen, Firmen und Regierungen damit befasst, ähnlich wie bei eBay- oder Google-Bewertungen unliebsame Einträge zu “killen” und so nur die gewünschte Schlagseite sicherzustellen. Außerdem hängt das 2001 gegründete Wikipedia von freiwilligen Beiträgen und Spenden ab; offiziell sollen die Geldgeber keinen Einfluss ausüben, doch niemand kann ausschließen, dass dich nicht dennoch passiert..

Die Alternative: Ein “truth engine”

Tesla-Chef Musk, der diese Woche als erster Mensch der Geschichte die magische Grenze eines Privatvermögens von mehr als einer halben Billion Euro überschritt, hat aufgrund der anhaltenden Tendenziosität von Wikipedia angekündigt, eine Milliarde Dollar in eine Alternative zu stecken – eine Plattform, die er als „truth engine“ bezeichnet. Ziel: Eine Enzyklopädie, die frei von politischer Bias sei. „Wikipedia wird von einer kleinen Gruppe linker Aktivisten kontrolliert“, konstatierte er in einem treffenden Post auf X; die aktuelle Wikipedia-Führung sei “undurchsichtig und ideologisch gefärbt”. Der Konflikt brodelt schon länger: Mit über 6,5 Millionen Artikeln allein in der deutschen Version ist es das größte Wissensarchiv der Welt – vorgeblich kostenlos und werbefrei, aber trotz mittlerweile hoher Qualitätsstandards und “peer reviews” eben immer gerade so gut und objektiv wie die jeweiligen Autoren, die vielfach Aktivisten sind. Als Folge davon werden Themen wie Klimawandel oder Geschlechterfragen extrem einseitig dargestellt.

Musks Idee sieht vor, eine KI-gestützte Plattform auf X integrieren. Dazu soll die „Grok“-KI von xAI soll Fakten prüfen und Inhalte moderieren. Musk verspricht nassforsch: „Keine Gatekeeper, nur Wahrheit.“ Sein Wort in Gottes Ohr. Seine Milliarden-Investition soll Entwickler und Moderatoren finanzieren Natürlich melden sich wieder die übliche Kritiker und Medienexperten der linken Bubble zu Wort, die eine “Fragmentierung des Wissens” fürchten und unterstellen, dass “mehr Musks weniger Fakten” bedeute. Außerdem sei die “Unabhängigkeit” nicht mehr gewahrt. Sehr komisch: Genau diese leidet auf der Plattform seit 24 Jahren und verstärkt seit Corona – doch mit der ideologischen Voreingenommenheit der Linken haben diese Kritiker natürlich kein Problem. Klar, dass ausgerechnet deutsche Zwangsgebührenfunk hier die Klappe aufreißt; so warnt der “Deutschlandfunk”-Experte Markus Beckedahl: „Musk nutzt X als Waffe gegen Medien. Eine Wikipedia-Kopie könnte Desinformation fördern.“ Aus dem Mund eines ÖRR-Mannes kann man bei dieser Äußerung wohl nur von Realsatire reden… (TPL)

image_printGerne ausdrucken

Themen