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Die CDU ist bald Geschichte, entweder diesseits oder jenseits der Brandmauer und ohne sie sowieso

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Die Zeiten der alten Volksparteien CDU und SPD sind bald vorbei, die Wähler streben zu den politischen Rändern, weil die so genannten Parteien der Mitte, in Wirklichkeit von Linken vor sich hergetrieben, es nicht geschafft haben, vernünftige, bürgerfreundliche Politik zu betreiben.

Die SPD ist jetzt schon durch, auch wenn sie noch in der Regierung sitzt und ihre Marionette, den politischen Blindgänger Friedrich Merz, herumzappeln lässt. In den ostdeutschen Ländern spielen die Arbeiterverräter allerdings schon jetzt keine Rolle mehr.

Die CDU wird ihr folgen, weil ihre Führung so machtgeil ist, dass sie sich, um diese zu erhalten, hinter einer Brandmauer verschanzt hat und dabei übersehen hat, dass diese bald auf sie einstürzen wird.

Wie verzweifelt die Union ist, sagt der MP von Sachsen Michael Kretschmer selbst. Er meint der Unvereinbarkeitsbeschluss zur Linken habe keine Relevanz mehr.

Dr. Maximilien Krah bringt das Dilemma der CDU auf den Punkt:

Bleibt die CDU hinter der Brandmauer, erodieren ihre Wahlergebnisse und verliert sie den Osten. Öffnet sie sich für eine Zusammenarbeit mit der AfD, zerreißt es sie. Strategisch ausweglos. Sicher ist eins: Die CDU in heutiger Form und Größe wird es in 10 Jahren nicht mehr geben!

Richtig. Im Augenblick rütteln Politiker wie Spahn und Linnemann an dieser Brandmauer, während Politiker wie Günther und Wüst sie in Windeseile immer höher ziehen.

Dabei steht der Sieger bereits fest. Sachsen-Anhalt weiß, wie es geht.

Anabel Schunke schreibt:

AfD kratzt in Sachsen-Anhalt an der absoluten Mehrheit. Dann muss sich die Union wenigstens keine Gedanken mehr über die Brandmauer machen. SPD mit sechs Prozent praktisch nicht mehr existent. Aber hey, immer weiter so.

Götz Frömming weiß:

AfD 40 Prozent! Bahnt sich hier eine Überraschung an? Man kann die Brandmauer auch durch absolute Mehrheiten überwinden. Noch ein wenig mehr – und der nächste Ministerpräsident heißt @UlrichSiegmund.

Roland Tichy schreibt:

Nur die Mauer hielt die DDR am Leben. Nur die Brandmauer zwingt CDU/CSU und SPD zusammen. Fallen Mauern, fallen Zwänge. Nur die Angst vor Veränderung verschanzt sich hinter Mauern.

Armin Petschner-Multari prophezeit:

Die Brandmauer wird übrigens nicht an Strategierunden oder Gedankenspielen zerschellen, sondern an den politischen Realitäten und neuen Mehrheitsverhältnissen im Land. Im Zweifel schon im nächsten Jahr. Auch das gehört zur Wahrheit dazu, ob es einem recht ist oder nicht.

Und Max Mannhart von Apollo News ergänzt:

Eine neue Umfrage zeigt neue Rekordwerte der AfD in Sachsen-Anhalt – darauf hat man im politischen Berlin keine Antwort. Im kommenden September könnte die Brandmauer an ihr Ende kommen.

Es ist wirklich aussichtslos für die CDU. Fügt sie sich weiterhin den immer bedeutungsloser werdenden Linken und Grünen ist sie gemeinsam mit ihnen dem Untergang geweiht.

Öffnet sie sich zwangsweise hin zur AfD, um an der Macht zu bleiben, wird man ihr das in linken Kreisen nie verzeihen, sie könnte sogar gespalten werden, in Einzelteile zerfallen.

Ihr wohl verdienter Untergang wäre dann vielleicht noch etwas hinausgezögert, aber trotzdem unweigerlich, weil die AfD sie als Volkspartei ablösen wird.

Dafür noch mal ein herzliches Dankeschön an Angela Merkel.

Eine hervorragende Analyse zu diesem Thema gibt es mal wieder von Julian Reichelt:

„…Der Plan von Lars Klingbeil ist es, dem naiven und am Ende machtpolitisch unerfahrenen Merz soviel linke Politik abzutrotzen wie irgendwie möglich, bis die Union rebelliert und die Koalition platzen lässt, um die SPD dann als Kanzlerkandidat in den größten Lagerwahlkampf der deutschen Geschichte zu führen, Schwarz-Blau zu beschwören, NGO-Komplex, Antifa und ARD und ZDF und die gesamte linke Medienlandschaft maximal aufzupeitschen und zu mobilisieren.

Klingbeil glaubt, mit einem Linksbündnis die Wahl „gegen Rechts“ gewinnen und Kanzler werden zu können. Er will nicht zu Ende regieren, um dann eine Wahl zu verlieren. Er benutzt Merz und spielt ihn wie einen billigen Plastik-Banjo vom Rummel.

Merz‘ größter früher Fehler war es, macht- und gefühlsduselig die Duz-Freundschaft mit dem Lars einzugehen. Nichts macht das Nein schwerer als das Du. Markus Söder hat das sofort verstanden und deswegen mehrfach – nur wenig verklausuliert – darauf hingewiesen. Merz ist so überzeugt von sich selbst, dass er geglaubt hat, den linken Zynismus bändigen zu können. Gleichzeitig ist er naiv und romantisch genug, an die politische Männerfreundschaft und Schicksalsgemeinschaft von Friedrich und Lars zu glauben. Unzählige Male und auf niederträchtigste Weise hat Klingbeil den „Kampf gegen Rechts“ geführt.

Merz hat nie wahrhaben wollen, dass damit er gemeint ist. Klingbeil weiß seit Tag 1 und seit dem gigantischen Schuldenpaket, über das Klingbeil herrscht, dass Merz immer seine Macht über seine Partei stellen wird – bis es ihn die Macht kostet und Klingbeil den Wahlkampf beschert, den der sich erträumt.“

Es kommen harte Zeiten auf Deutschland zu. In sehr harten Zeiten sowieso.

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