Der Anstieg der CO2-Steuer droht ab dem nächsten Jahr eine Kostenlawine auszulösen, die Deutschland endgültig den Rest geben wird. In diesem Jahr stieg der CO2-Preis für Wärme und Verkehr bereits von 45 Euro pro Tonne auf 55 Euro. Ab dem 1. Januar 2026 steigt die CO2-Steuer dann auf 55 Euro bis 65 Euro pro Tonne, ab 2027 soll der CO2-Preis durch den europäischen Zertifikatehandel bestimmt werden. Dann könnte er sich sogar vervierfachen und die Preise für Heizöl und Gas ins Unermessliche steigern. Laut dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) von 2019, müssen Unternehmen, die mit Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel handeln, seit dem 1. Januar 2021 einen CO2-Preis bezahlen und Emissionsrechte in Form von Zertifikaten erwerben. Alle fossilen Energieträger sind von diesem Auswuchs des Klimawahns betroffen. Die Kosten dafür werden dann an Landwirte, Unternehmen und Endverbraucher weitergegeben. Weil die CO2-Steuer auf Grundlage des CO2-Ausstoßes bei der Verbrennung des fossilen Brennstoffes berechnet wird, ist für jeden davon ein spezifischer CO2-Emissionsfaktor festgelegt, der angibt, wie viel CO2 bei der Verbrennung einer bestimmten Menge des jeweiligen Energieträgers freigesetzt wird.
Achim Wambach, der Präsident des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hatte bereits zu Jahresbeginn davor gewarnt, dass durch den europaweiten Handel mit Zertifikaten die CO2-Preise auf 200 Euro pro Tonne steigen könnten. Ein Vier-Personen-Haushalt, der noch mit Gas heizt, müsste mit rund 1.000 Euro höheren Heizkosten pro Jahr rechnen, die Heizölpreise würden sich vervierfachen. Das Tanken mit Diesel und Benzin wird sich ebenfalls massiv verteuern, ebenso wie der Strompreis.
Immer höhere Abgaben wegen imaginärer Klimakrise
Hauptbetroffene dieses Irrsinns sind zwar zunächst die Unternehmen, diese legen ihre Zusatzkosten aber auf die Kunden um. In diesem Jahr führte die CO2-Steuer bei Benzin zu einem Anstieg von 16 und bei Diesel zu einem Anstieg von 17 Cent pro Liter, wobei jeweils auch noch die Mehrwertsteuer hinzukommt. Ein Liter Heizöl verteuerte sich 2024 durch die CO2-Abgabe um 14 Cent, in diesem Jahr kamen weitere 3,19 Cent dazu. Das sogenannte „Kohlendioxodkostenaufteilungsgesetz“ von 2023 bestimmt, dass sich sowohl die Mieter als auch die Wohnungseigentümer bzw. Vermieter anteilig an den CO2-Kosten beteiligen müssen. Die Höhe richtet sich nach dem Effizienzgrad des Gebäudes. Wird die Wohnung über eine Zentralheizung versorgt, muss der Vermieter die Aufteilung des CO2-Preises ausweisen und seinen Anteil automatisch von den Heizkosten abziehen. Bei direkten Verträgen von Mietern mit einem Energieversorger müssen Mieter den Anteil des CO2-Preises selbst vom Vermieter zurückfordern.
Die Öffentlichkeit ist sich über die Gründe dieser ständigen Preisanstiege gar nicht bewusst. Wegen einer imaginären Klimakrise werden immer höhere Abgaben erhoben, um die fossile Energie regelrecht zu vernichten. In der Praxis führt dies jedoch zur Verarmung des Großteils der Bevölkerung. Man kann nur hoffen, dass dieser endlich die Augen aufgehen und sie gegen diesen Wahnsinn aufbegehren. (TPL)






















