Blackout (Bild: shutterstock.com/Javidestock)
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Zunehmende Netzinstabilität – Angst vor neuem Blackout in Spanien wächst

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Spanien versinkt in einem Chaos aus Spannungsschwankungen und Blackout-Angst. Die zunehmende Netzinstabilität löst erneut höchste Besorgnis aus: Red Eléctrica, Spaniens Netzbetreiber, meldete der Marktaufsicht CNMV massive Spannungsschwankungen im landesweiten Stromsystem.

Der jüngste April-Ausfall, der 50 Millionen Menschen stundenlang im Dunkeln ließ, war kein Zufall, sondern das logische Ergebnis einer hirnverbrannten Politik, die auf unzuverlässige Wind- und Solarquellen setzt. Statt stabiler Versorgung regiert seither Panik. Zudem häufen sich neue Instabilitäten und Experten warnen vor einer Katastrophe, die Europa in den Abgrund reißen könnte.

Die Erneuerbaren, diese teuren, wetterabhängigen Spielzeuge, die das Stromnetz in ein wackliges Kartenhaus verwandeln. Die Konsequenz aus diesem ideologiegeführen Wahnsinn: Im April brach das gesamte iberische Netz zusammen – bis zu zehn Stunden ohne Strom, wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe, Fabriken stillgelegt, Krankenhäuser im Notbetrieb. Der Grund: Ein massiver Spannungseinbruch, den ein Solarpark auslöste, wie der Regierungsbericht andeutet. Red Eléctrica, der Netzbetreiber, gesteht ein: Zu wenig konventionelle Kraftwerke waren im Spiel, stattdessen überschwemmten unkontrollierte Einspeisungen aus Solar- und Windanlagen das System. Diese Quellen produzieren ein chaotisches Auf und Ab, das das Netzgleichgewicht zerstört. Gas-, Atom- und Wasserkraftwerke, die wahren Stabilisatoren, wurden kürzlich in Spanien sogar abgeschaltet, um Platz für die „grünen“ Illusionen zu machen.

Die spanische Regierung, mindestens so besessen von EU-Klimazielen, pumpt Milliarden in Solarparks und Windräder, ignoriert aber, wie die Deutschlandvernichter, die Realität. Experte Massimo Moaret von der IESE Business School erklärt: „Ohne radikale Modernisierung droht eine neue Energiekrise und sinkende Versorgungssicherheit.“ Die Erneuerbaren sind nicht skalierbar, nicht zuverlässig. Sie erfordern gigantische Speichertechnologien, die wir nicht haben – Batterien, die teurer sind als Gold und umweltschädlicher als Kohleabbau. Stattdessen scheitern Gesetzesinitiativen kläglich: Ein geplantes Reformpaket, das Solaranlagen in die Spannungsregelung einbinden sollte, zerschellte im spanischen Parlament.

Das ist jedoch keine spanische Sonderbarkeit, das ist Europas Mahnmal. Während Politiker in Madrid und Brüssel von „100 Prozent Erneuerbaren“ fabulieren, kollabiert die Infrastruktur unter dem Druck intermittierender Quellen. Schon vor dem Mega-Blackout im April zeigten sich Risse – starke Schwankungen, die der Entso-E-Verband nicht mal aufklären konnte.

Die Zeche dafür zahlt einmal mehr der Bürger. Höhere Strompreise, unsichere Versorgung, wirtschaftliche Einbußen. Ein erneuter Ausfall würde nicht nur Spanien lähmen, sondern Lieferketten Europa-weit zerreißen. Die Frage: Wann wacht Europa auf? Spanien kämpft nicht mit „Herausforderungen“, sondern mit den Konsequenzen einer fehlgeleiteten links-grünen Ideologie. Die Erneuerbaren sind kein Fortschritt, sondern Rückschritt: Unzuverlässig, teuer, zerstörerisch für Netze und Wirtschaft. Ohne sofortigen Rückgriff auf stabile Quellen – Gas, Atom, Kohle – droht der totale Kollaps. Das sollte langsam jedem klar sein.

(SB)

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