Zu den globalen Hauptprofiteuren der grünen Selbstzerstörung Europas und insbesondere Deutschlands gehört bekanntlich auch und vor allem China. Fast alles, was im Zuge der “Energie”- und “Mobilitätswende” an Technik, Spezialprodukten und Bauteilen benötigt wird, wird fast ausschließlich von der “gelben Werkbank” importiert. Während im Zuge des geplanten Verbrennerverbots Millionen Arbeitsplätze gekillt werden, deutsche Patente, Erfindungen deutscher Maschinenbau- und Ingenieurskunst, Hunderttausende feinmechanische Präzisionsartikel und Handwerksleistungen ganzer Industriebranchen entbehrlich gemacht und vernichtet werden, werden praktisch alle Halb- und Fertigprodukte, die zur Zwangsumsetzung der neuen Ersatzideologie benötigt werden, als teils minderwertige und in üblicher “Made-in-China-Qualität” massenproduzierte Module aus Fernost zugekauft – von Windrädern über Solarpaneele und Batterien bis hin zu praktisch allen Komponenten der dysfunktionalen Elektromotoren. Die Chinesen können ihr Glück kaum fassen, wie sich die einst gefürchtetste und global führende Wirtschafts- und Technologiemacht Deutschland lustvoll und aus freien Stücken selbst ruiniert und alles auf den Müll wirft und demontiert, was ihren Wohlstand und ihre Zukunft sicherte. Rational begreift man diesen Irrsinn zwar nirgendwo auf Erden – aber nimmt dankbar seine Chancen wahr und füllt die entstandenen Lücken. Und nicht nur das: Zusätzlich hilft man natürlich gerne auch noch nach Kräften nach, diese destruktive Entwicklung nach Kräften zu beschleunigen.
So verwundet es wenig, dass bei mehr als 160 “Klimaschutz”-Organisationen und linken NGOs, die den Hamburger Volksentscheid vom vergangenen Sonntag auf den Weg brachten und schließlich zum verhängnisvollen Erfolg führten, der Verdacht einer massiven Beeinflussung und finanziellen Förderung aus dem Ausland besteht, über Umwege vor allem auch aus China. Knallharte, vorrangig auf die Schwächung der deutschen Industrie und Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtete Lobbyisten mischten sich so unter die üblichen Agendaorganisationen wie “Fridays for Future”, der “GermanZero”-Gruppe Hamburg, BUND, Greenpeace, NABU, den Abmahnverein “Deutschen Umwelthilfe”, die von allen guten Geistern verlassene Evangelischen Kirche, Gewerkschaften und die unvermeidlichen millionen- und milliardenschweren Greenwashing-Prominenten, die allesamt diesen kriminell suizidalen Volksentscheid unterstützten.
Plebiszitärer Selbstmordakt von Hamburg
Nur mit dieser konzertierten millionenschweren Großkampagne gelang es schließlich, das 53,2 Prozent der 43,6 Prozent abgegeben Stimmen dafür votierten. die Hansestadt nicht erst 2045, sondern bereits fünf Jahre früher „klimaneutral“ zu machen und sich so nicht nur ins vorindustrielle Zeitalter zurückzukatapultieren, sondern die lokale Wirtschaft, Industrie und Infrastruktur zu einer übernahmereifen Konkursmasse werden zu lassen, die von den internationalen Nutznießern dieser verbrecherischen Entwicklung dankbar geschluckt werden wird. Genaue Zahlen dazu, in welchem Ausmaß diese “Krisengewinnler” an der Mitfinanzierung dieses plebiszitären Selbstmordaktes im Vorfeld mitwirken, liegen zwar noch nicht vor, denn praktischerweise verlangt das aus dem Jahr 1996 stammende Hamburger Volksabstimmungsgesetzes von Volksinitiativen erst drei Monaten nach dem Volksentscheid die Einnahmen und Ausgaben gegenüber dem Landeswahlleiter offenzulegen (weshalb der Trägerverein „Hamburg Klimaneutral e.V.“ bislang auch weder einen Transparenz- noch einen Finanzbericht veröffentlicht hat). Das Hamburger Gesetz verpflichtet somit kaum zu Transparenz; im Gegenteil. Die erst nachträgliche Pflicht zur Bekanntgabe der Spender führt zu der demokratisch hochgradig gefährlichen und inakzeptablen Konsequenz, dass es den Wählern bei ihrer Entscheidungsfindung vor der Abstimmung unmöglich ist, zu erkennen, wer und mit welchen fremden Interessen hier Einfluss auf sie ausübt. Ausländische Regierungen und Lobbygruppen können sich dadurch massiv in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einmischen und das Prinzip der politischen Willensbildung von unten, das eigentlich Fundament jeder Volkssouveränität ist, aushebeln. Gerade im Fall des Hamburger Volksbegehrens zeigen sich die katastrophalen Auswirkungen dieses Missstands, denn die beschlossenen Maßnahmen zur “Klimaneutralität” werden für Hamburg so katastrophal sein, dass sie allenfalls noch vom verheerenden alliierten Bombenangriff von 1943 in den Schatten gestellt werden.
Infolge dieser Verschleierung der treibenden Akteure vor, während und bis zu drei Monate nach dem Volksentscheid ist derzeit noch nicht bezifferbar, in welchem Umfang über China direkt und indirekt getätigte Förderungen zum Einsatz kamen. Dennoch ist schon jetzt bekannt, dass unter anderem 30.000 Euro von der “European Climate Foundation” aus Den Haag und weitere hohe Geldflüsse von der in den Niederlanden registrierten Stiftung “Patagonia Europe Coöperatief” des Outdoor-Ausstatters Patagonia stammten. Weitere Mittel stammten von der “Minor Foundation for Major Challenges” aus Norwegen. Eine weitere hohe Einzelspende in Höhe von 160.000 Euro kam für das in Hamburg zeitgleich mit dem Klima-“Zukunftsentscheid” abgehaltene, im Gegensatz zu diesem jedoch gescheiterte Volksbegehren für ein bedingungsloses Grundeinkommen kam von der “Eutopia Foundation” in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware.
“Mitgestaltung” der westlichen Umweltagenda
Schon lange ist jedoch erwiesen – und das nicht nur in Hamburg, sondern auch in ganz Deutschland und überall im Westen –, dass China Klima- und Energiepolitik in seinem Sinne zu beeinflussen sucht. Vor allem geschieht dies über die Aufrechterhaltung des bei Medien und Politik zum Fetisch erkorenen Klimawahns. US-Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass 14 führende Umweltverbände in den USA, die für schärfere Klimagesetze kämpfen, im Jahr 2023 von der in San Francisco ansässigen chinesischen “Energy Foundation China” (EFC) insgesamt fast 500 Millionen Dollar erhielten. Dafür lieferten die „Klimaforscher“ dann die wunschgemäßen üblichen Horrorstudien über die angeblich apokalyptischen Folgen des Klimawandels, die über zahllose Lobbyorganisationen sodann Eingang auch in die EU-Gesetzgebung finden und von Agendamedien als Grundlage für die klimaalarmistische Berichterstattung herangezogen werden. Eine „Studie“ des “Rocky Mountain Institute” (RMI) verteufelte etwa Gasherde und forderte die Umstellung auf Elektrogeräte – wovon allein China profitiert hätte. 2022 unterstützte China über das Internet und soziale Medien im großen Stil Umweltproteste gegen eine geplante Seltene-Erden-Mine in Texas.
Doch die Verstrickung reicht noch weiter: Im vom chinesischen Staatsrat geleiteten China Council for International Cooperation on Environment and Development (CCICED) sitzen hochrangige Wissenschaftler und Beamte aus dem Westen. Laut der “Jamestown Foundation” dient der CCICED der „Einflussnahme unter dem Deckmantel internationaler Umweltkooperation“ und gilt als chinesisches Instrument zur Mitgestaltung der westlichen Umweltagenda. Natürlich ist auch Deutschland Geldgeber und Partner im Umweltrat CCICED. China ist Weltmarktführer bei erneuerbaren Energien und versucht daher, so viele Länder wie möglich zum Bau von Wind- und Solaranlagen zu bewegen – während es selbst natürlich keineswegs so verrückt ist, sich auf diese Technologie komplett zu verlassen; dies tut nur Deutschland. Während Europa sich immer strengere und absurdere Klimaschutzziele auferlegt, die es in die Armut treiben, handelt China auf Klimakonferenzen Ausnahmen für sich heraus. Bei Kohle, Gas und Atom hat das Land die mit Abstand meisten neuen Kraftwerke in Planung und sondern zigfach mehr CO2 ab als die gesamte EU zusammen; was durch den Hamburger “Klima“-Volksentscheid an CO2 eingespart würde, bläst das Land in wenigen Stunden in die Luft. Alleine im laufenden Jahr wird China mit 80 Gigawatt mehr als doppelt so viel Kohlkraftwerkskapazitäten zusätzlich neu schaffen, wie Deutschland insgesamt (!) noch hat; deutlicher lässt sich nicht aufzeigen, dass die deutsche “Energiewende” keinerlei Effekt aufs Weltklima hat, sondern allein der Vernichtung unserer eigenen wirtschaftlichen Existenz dient.
Niemand schützt die Deutschen vor sich selbst
Vor dem Hintergrund dieser harten Fakten wird die verdeckte chinesische Förderung der Klimabewegung zu einem aggressiven Desinformationsmanöver, einem geradezu kriegerischen geostrategischen Akt: Ein äußerer Feind verbrüdert sich mit dem Feind im Inneren, jenem längst institutionalisierten linksgrün-sozialistischen Netzwerk, das Deutschland auf das Niveau eines Entwicklungslandes zurückbauen und es am Ende “überwinden”, auflösen, abschaffen will. Das ist das informelle Planziel, für das es große Sympathien auch unter den Regierenden gibt, und deshalb fällt die externe chinesische Einflussnahme auf so fruchtbaren Boden. Sogar das Strategic Communication Center of Excellence der NATO spricht von „systematischer Narrativsteuerung“ Chinas – zu Deutsch: ausländische Einflussnahme durch Propaganda mit einem deutlichen Fokus auf dem westlichem „Schuld“-Komplex, transportiert vor allem durch „Nutzung ausländischer Plattformen“ („borrowed boats“), die auch deutsche Diskursräume erreichen. Klimathemen würden dabei geschickt mit geoökonomischen Interessen verknüpft. „Chinas Versuche, öffentliche Diskussionen, Regierungsprozesse und Ergebnisse auf der ganzen Welt zu beeinflussen, bergen das Potenzial, die Widerstandsfähigkeit liberaler Demokratien und ihre internationalen Interessen zu schädigen“, heißt es hier ganz unverblümt.
Dies ist bereits weitgehend gelungen. Naive, korrupte und opportunistische Politiker und Wissenschaftler in Deutschland und Europa lassen sich – auch und gerade von China – in den eigenen Untergang manövrieren, an dem sich andere eine goldene Nase verdienen. Und niemand schützt die Deutschen gegen die Mächte, die sich gegen sie verschworen haben – schon gar nicht ihre eigene Regierung (und sei es nur davor, dass sie selbst im Zustand der Verblendung und Gehirnwäsche am eigenen Ast sägen). Man darf gespannt sein, was die gesetzlich vorgeschriebene Offenlegung der gesamten Unterstützerblase hinter dem selbstmörderischen Hamburger Volksentscheid in spätestens drei Monaten ans Licht bringen wird, welche Financiers, Influencer und Thinktanks genau hier im Hintergrund die Strippen zum maximalen Schaden Deutschlands zogen. (TPL)























