In Deutschland zeichnet sich ein bemerkenswerter Trend ab: Immer mehr Eltern erkundigen sich nach Möglichkeiten, wie ihre Kinder den Wehrdienst vermeiden können. Wie “Apollo News” berichtet, wächst die Nachfrage nach Informationen zur Wehrdienstverweigerung, insbesondere seit die Diskussion über eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht wieder an Fahrt gewonnen hat. Fahrlässigerweise und in einem Anflug populistischer Idiotie wurde die Wehrpflicht unter Angela Merkel in Deutschland 2011 ausgesetzt – und seither nicht wieder eingeführt. Nun ärgert sich das zu Kriegstreibern gewandelte Parteienkartell darüber grün und schwarz, denn angesichts “geopolitischer Unsicherheiten” – genauer gesagt: als Folge der eigenen Eskalationsgeilheit – baucht man Kanonenfutter so dringend wie nie. Deshalb wird nun wieder eine Rückkehr zur allgemeinen Wehrpflicht diskutiert – und soll sogar per Losverfahren beschleunigt eingeführt werden.
Verteidigungsminister Boris Pistorius sprach sich zuletzt für eine Stärkung der Bundeswehr aus, was die Debatte zusätzlich anheizte. Viele Eltern, insbesondere solche mit jugendlichen Söhnen, kriegen es nun mit der Angst zu tun; der Generation Snowflakes, jener von allen Härten und Unbilden des Lebens abgeschirmten Jugend, die an den Schulen und zuhause keinerlei Disziplin kennt, würde es zwar gut tun, wenigstens einmal einen Abklatsch von Drill (mehr ist bei der bunten Truppe ohnehin nicht zu erwarten) zu erfahren – doch da an die Stelle einer grundsätzlichen Verteidigungsfähigkeit heute ja direkte “Kriegstüchtigkeit” bis hin zum herbeigeplapperten “Spannungsfall” droht, könnte aus dem Abenteuercamp Grundausbildung schnell ein heißer Kampfeinsatz werden. Darauf hat natürlich niemand Lust.
Kriegstreiberparteien wählen – aber dann: “Meine Söhne geb‘ ich nicht“…
Die Folge: Besser präventiv auf Drückeberger machen! Beratungsstellen wie die Deutsche Friedensgesellschaft oder Anwälte, die auf Wehrrecht spezialisiert sind, berichten von einem Anstieg der Anfragen: Immer mehr Eltern suchten nach legalen Wegen, wie etwa der Verweigerung aus Gewissensgründen, um ihre Kinder vor einer möglichen Einberufung zu schützen. Die Möglichkeit, einen Zivildienst oder Freiwilligendienste als Alternative anzutreten, wird ebenfalls immer häufiger eruiert. Besonders die “Gewissensprüfung”, bei der die persönliche Überzeugung gegen militärische Gewalt dargelegt werden muss, kommt wieder in Mode.
Die Zahlen sprechen für sich: Laut Berichten hat sich die Zahl der Anfragen bei Beratungsstellen seit 2022 verdoppelt. Besonders in urbanen Gebieten, wo die Skepsis gegenüber staatlichen Eingriffen traditionell höher ist, suchen Eltern aktiv nach “Lösungen” und wollen wie üblich die Folgen der Politik, die sie selbst mehrheitlich wählen, für sich selbst ausschließen; man kennt das von der Migration- und Flüchtlingspolitik. Angesichts dieser Doppelmoral gepaart mit Egoismus statt Gemeinwehr werden die Bemühungen der Bundeswehr, mit modernen “Recruiting”-Kampagnen junge Menschen für die Waffe zu gewinnen, eher nicht von Erfolg gekrönt sein… (TPL)























