Kita (Symbolbild: shutterstock.com/Pixel-Shot)
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Weil Vater AfD-Bundestagsabgeordneter ist: Eltern wollen 4-jähriges Kind aus Kita werfen lassen

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Wenn Eltern von der Gut-und-Bessermenschen-Fraktion in einer Kita fordern, ein Kind auszugrenzen, weil sein Vater die „falsche“ Partei vertritt, beantwortet das einmal mehr die Frage, wie Hitler und das 3. Reich passieren konnte.

In einer Kindertagesstätte kam es zu einem Vorgang, der bundesweit für Empörung sorgte und an Niedertracht und widerlichem Gutmenschentum kaum zu überbieten ist. Wie das Portal Nius berichtet, startete ein Gruppe von Eltern eine Petition, um ein vierjähriges Kind aus der Einrichtung auszuschließen – nicht wegen seines Verhaltens, sondern wegen der politischen Tätigkeit des Vaters, der Abgeordneter der AfD im Bundestag ist. Das Kind wurde von diesem abartigen Elterntrupp so zur Zielscheibe eines moralischen Feldzugs, die diese im Namen ihrer angeblich der „richtigen Gesinnung“ führten.

Die Eltern erklärten, sie wollten kein Kind eines AfD-Politikers in der Kita haben. Sie sahen in dessen Anwesenheit offenbar bereits eine Provokation. Die Kita-Leitung bestätigte den Versuch, stellte aber klar, dass es keinerlei Grund gebe, das Kind anders zu behandeln. Das Kind habe sich unauffällig verhalten, es liege keine Beschwerde über sein Verhalten vor.

Der Vorgang zeigt, wie weit links-woke-politische Polarisierung inzwischen in den Alltag eingedrungen ist. Anstatt Kindern einen neutralen Raum zu lassen, wird selbst im Kindergarten nach parteipolitischer Zugehörigkeit sortiert. Erwachsene, die eigentlich Vorbilder für Toleranz sein sollten, machten sich zu Richtern über das familiäre Umfeld eines Kindes – und verwandelten eine pädagogische Einrichtung in ein Forum moralischer Abgrenzung.

Der betroffene Vater erfuhr über andere Eltern von der Petition und äußerte sich entsetzt über die Forderung. Er betonte, politische Ansichten dürften niemals auf Kinder übertragen werden. Auch die Stadtverwaltung als Träger der Einrichtung erklärte, dass ein Ausschluss auf dieser Grundlage gegen das Gleichbehandlungsgebot verstoße.

Der Fall offenbart ein beunruhigendes Klima: Wer die „falsche“ Meinung vertritt oder der „falschen“ Partei angehört, riskiert soziale Ausgrenzung – selbst dort, wo Politik nichts zu suchen hat. Wenn Eltern beginnen, Kinder wegen der Haltung ihrer Eltern zu stigmatisieren, überschreiten sie eine rote Linie. Wenn linke Eltern in der Kita mobil machen gegen ein Kind, weil dessen Vater AfD-Politiker ist, dann zeigt sich das wahre Gesicht von selbsternannten Moralwächtern und Gutmenschen. In diesem Fall sind sie damit nicht durchgekommen, aber sowas wird sicher im ganzen Land immer wieder passieren. Was diese linken Gesinnungsdikatoren heute, wie vor 80 Jahren nicht kapiert haben: Eine Demokratie lebt vom Streit der Argumente – nicht von der Denunziation von Vierjährigen.

(SB)

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