Tübingens OB, der Ex-Grüne Boris Palmer zeigt sein „Stadtbild“: Junge Männer ohne Job und Recht, die Parks und Bahnhöfe belagern, müssen weg! Merz hat recht – Rückführungen – sprich Remigrationen – sind überfällig. Palmer versetzt seine grünen Gutmenschengenossen wieder einmal in Schockstarre.
In der nur noch als irre zu bezeichnenden Debatte um die „Stadtbild“-Aussage hat Tübingens ex-grüner Oberbürgermeister Boris Palmer klar Position bezogen und Friedrich Merz‘ Wertung wie auch sein Lösungsvorschlag das Remigration heißt, verteidigt. Palmer, der ehemalige Grünen-Politiker und nun parteiloser OB, betont eine pragmatische Perspektive auf selbstgemachte, urbane Probleme.
Im Interview mit der „Bild“ meint Palmer: Es gehe nicht um Hautfarbe, sondern um junge Männer ohne Arbeit und Aufenthaltsrecht, die sich langfristig in Parks, Bahnhöfen und Plätzen aufhalten. „Wenn es so gemeint ist, hat der Kanzler einen Punkt“, erklärt Palmer.
Auf Facebook erläutert Palmer präzise: „Wer sich häufiger in Parks und Bahnhöfen in den Städten aufhält, weiß genau, was der Kanzler meint: Gruppen junger Männer mit dunkler oder schwarzer Hautfarbe, die den ganzen Tag oder auch die Nacht Zeit haben, dort zusammenzustehen.“ Er unterstreicht, dass es nicht zwingend um Kriminalität wie Drogenhandel gehe – was leider oft vorkomme –, sondern allein um die anhaltende Präsenz, die Frustration auslösen könne.
Kritik von Palmers ehemaliger grüner Partei, und den darin agierenden Gutmensch-Genossen werfen ihm einmal mehr Rassismus vor. 2019 kritisierte er eine Bahn-Werbung für mangelnde Vielfalt in der Darstellung weißer Menschen – ein Plädoyer für Ausgewogenheit. Als OB führte er eine Liste auffälliger Geflüchteter ein, um transparente Kriterien für Integration zu schaffen, was Missverständnisse aufklären könnte.
Die Tübinger Fraktion AL/Grüne nennt seine Kategorisierung nach Hautfarbe „rassistisch, spaltend und gefährlich“ und sieht eine rote Linie überschritten. Hannovers OB Belit Onay (Grüne) hofft, solche Haltungen seien überwunden, und kritisiert Merz‘ Schlussfolgerungen vom Aussehen auf Verhalten. Nürnbergs CSU-Bürgermeister Markus König dreht komplett frei und hebt die Bereicherung durch Zuwanderung hervor: „Nürnberg ist vielfältig, mit Menschen aus über 170 Nationen.“ So auch sein Parteikollege, der in der falschen Partei von Steuergeldern finzierte OB Berlins Kai Wegner, der die Weltoffenheit der Hauptstadt betont.
(SB)























