Heutige Sprengung der Gundremminger AKW-Kühltürme (Foto:ScreenshotX)
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Nachhaltigkeits-Willkür, Überregulierung, Industrievernichtung: So zerstört die EU unser Leben

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Während mit der Sprengung der Kühltürme des AKW Gundremmingen heute unter dem Jubel von grünen Narren, verzückt-verrückten Linken und Klimaaktivisten ein weiteres Symbol einer einstmals sauberen, sicheren und preiswerten Energieversorgung in Deutschland blindlings zerstört wurde und die Industrievernichtung in ikonischen Bildern ihren Lauf nimmt, setzt den noch verbliebenden intakten Resten der deutschen Wirtschaft die Europäische Union mit ihrer rundum unternehmensfeindlichen Politik immer weiter zu.

Die Folgen bleiben nicht aus – und tragen zum weiteren Wohlstandsverlust und damit der ideologischen willkürlichen Zerstörung unserer Lebensgrundlagen bei. Denn genau wie Kritiker warnten, schlagen nun die Konsequenzen der Überregulierung und dirigistischen Bevormundung auf die EU zurück – wodurch neuerdings sogar die alternative Energieversorgung durch Flüssiggas (LNG), die die durch “Erneuerbare” und Russland-Gas-Verteufelung nötig wurde, gefährdet wird. Denn als Folge von der EU beschlossener immer neue schikanöser Gesetze für Unternehmen, die in der EU tätig sind, drohen nun sowohl die USA als auch Katar.

“Fundamentale Gefahr”

Ausgerechnet die beiden Länder, von denen anstelle Russlands fortan vor allem Gas bezogen werden soll –  damit, die LNG-Lieferungen nach Europa einzustellen. Grund sind die  EU-Nachhaltigkeitsregeln, wegen derer die beiden weltweit größten Lieferanten von LNG Brüssel nun unter massiven Druck setzen. In einem gemeinsamen Schreiben an EU-Staats- und Regierungschefs warnen Energieminister Chris Wright (USA) und Saad Sherida Al-Kaabi (Katar) vor einer „fundamentalen Gefahr für die europäische Wirtschaftskraft“.

Denn die “EU-Nachhaltigkeitsrichtlinie zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht”, die ab 2027 schrittweise in Kraft tritt, verpflichtet sämtliche Unternehmen – auch Nicht-EU-Firmen mit über 450 Millionen Euro Nettoumsatz in Europa – zu strenger Achtsamkeit in ihren Lieferketten und macht ihnen abstruse Vorschriften, die schlechterdings nicht erfüllbar sind. Dazu gehören Umweltschutzauflagen, die Einhaltung von Menschenrechten auch in Drittwelt-Zuliefererländern und Emissionssenkungen bis 2050 im Einklang mit dem Pariser Abkommen. Verstöße drohen mit Bußgeldern von bis zu fünf Prozent des globalen Jahresumsatzes – also bis zu mehreren Milliarden Euro pro Konzern.

Inakzeptable Strafen

Besonders umstritten ist die extraterritoriale Wirkung, die US- und katarische LNG-Exporteure trifft.Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine 2022 hängt die EU stark von diesen Lieferanten ab: Rund 16 Prozent des verbrauchten Gases kommen aus den USA, vier Prozent aus Katar. Gemeinsam kontrollieren sie über 40 Prozent des globalen LNG-Markts. Die EU plant, russische Importe (aktuell 19 Prozent) bis Ende 2027 komplett zu stoppen. Doch die neuen Regeln könnten Investitionen und Lieferungen gefährden. Al-Kaabi droht gegenüber Reuters: Ohne Änderungen könne QatarEnergy „nicht mehr in Europa tätig sein“. Die Strafen seien „vollkommen inakzeptabel“.

Hintergrund ist ein kürzlich geschlossenes Handelsabkommen mit US-Präsident Donald Trump: Die EU soll bis Ende 2028 US-Energie im Wert von 750 Milliarden Dollar kaufen. Die Richtlinie könnte dies stören. In Europa wächst die Kritik: Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron fordern eine Aussetzung der Sorgfaltspflichten, um Energiesicherheit zu wahren. Das alles kommt freilich viel zu spät – und wird bei den autoritären Eurokraten keine Wirkung entfalten. Erneut zeugt sich: Die EU ist die größte Zukunftbedrohung für Wohlstand und Sicherheit in Europa geworden. (TPL)

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