Wieder einmal gerät das ZDF in die Schusslinie einer brisanten Debatte – und macht sich verdächtig, delikate Hamas-Verbindungen zu pflegen: Am 19. Oktober 2025 wurde der Standort der Palestine Media Production (PMP) in Deir al-Balah von einer israelischen Rakete getroffen, es gab zwei Tote. Hintergrund waren Hamas-Attacken auf israelische Soldaten. Ohne die vorangegangene Aggression der Hamas auch nur zu erwähnen, verurteilte das ZDF, das seit 1996 eng mit PMP kooperiert, den Angriff scharf; Chefredakteurin Ingeborg Bachmann nannte ihn „nicht hinnehmbar“. Dass der Getötete, der mit seinem Sohn ums Leben kam, kein unschuldiger Medienschaffender war, sondern ein Hamas-Kommandeur der Qassam-Brigaden, der aktiv an Waffenproduktion beteiligt war, und es sich somit um einen gezielten Schlag gegen einen erwiesenen Terroristen handelte, erfuhren die Zuschauer wie üblich nicht. Konfrontiert mit den Vorwürfen, forderte das “Beweise” und zog Israels Darlegungen in Zweifel.
Tel Aviv-Korrespondent Thomas Reichart brachte die ganze Voreingenommenheit gegenüber den israelischen Streitkräften zum Ausdruck: „Israels Armee behauptet das immer wieder bei Journalistenopfern – Belege bleiben aus.“ Der ZDF-Partner vor Ort, die PMP, behauptet – was auch sonst – dass der Getötete seit 12 Jahren vollzeitlich für sie gearbeitet habe und ihr “keine Hamas-Verbindungen bekannt” seien. Dass hier in einer journalistischen Scheinausgewogenheit die Aussagen eines demokratischen Rechtsstaats auf eine Stufe mit den Bekanntmachungen einer hasstriefenden Terrororganisation gestellt wird, sagt bereits alles.
Richterlicher “Antizionismus”
Allerdings ist das ZDF mit seiner latent israelfeindlichen Grundpositionierung in guter Gesellschaft mit den anderen Stützen des islamophilen linken Deutschlands. Der Publizist Tobias Huch machte gerade auf X auf einen schändlichen Fall aufmerksam, in dem eine Jüdin von einer deutschen Amtsrichterin wegen “Befürworten von Straftaten” nach § 140 Strafgesetzbuch verurteilt wurde – weil sie auf X die – so wörtlich – “Vernichtung der Islamofaschisten“ (#Hamas) des 7. Oktobers” gefordert hatte. Als Hinweis warf die Richterin in der Verhandlung der Angeklagten an den Kopf: “Sie unterstützen die Politik des Staates Israel – ich nicht.” Im Klartext: Wer – zudem überwältigt von Schmerz und Trauer – die militärische Auslöschung einer Terrororganisation fordert, die 1.200 unschuldige Menschen, davon über 1.000 Juden, barbarisch an einem Tag abschlachtete, wird in Deutschland abgeurteilt, derweil zehntausende linke und islamistische Hamas-Fans in Deutschlands Straßen unbehelligt judenfeindliche Parolen brüllen dürfen.
Überall geht die Saat der Anti-Israel-Stimmungsmache auf. Selbst im Profifußball entblöden sich geschichtsblinde und ahnungslose Haltungsrecken nicht, nach konfliktträchtigen Länderspielen ungefragt ihre ehrverletzenden Haltungsbekundungen in die Kameras und Mikrofone zu rotzen. So sagte der Norwegen-Profi Erling Haaland nach dem WM-Qualifikationsspiel seiner Mannschaft gegen Israel, das Norwegen – dank einem Hattrick eben von Haaland – mit 5:0 gewann, wörtlich: „Auf dieses Spiel habe ich lange gewartet. Jetzt, da es stattgefunden hat, freue ich mich besonders über diesen großen Sieg gegen diese Mannschaft, deren Namen ich nicht einmal nennen will.” Natürlich blieb diese so würdelose wie unsportliche, hasserfüllte Aussage ohne Konsequenzen. (TPL)























