Lars Klingbeil (Foto: Bundesregierung/Jesco Denzel)
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Weil Abstand zu Bürgergeldzahlungen zu gering ist: 200.000 Bundesbeamte bekommen satte Gehaltserhöhung

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Das ist nur noch völlig wahnsinnig: 200.000 Beamte sollen ab 2027 eine Gehaltserhöhung bekommen, weil ihr Einkommen zu nah am Bürgergeld liegt. Dafür werden 1,2 Milliarden Euro fällig, die dem Steuerzahler für die Staatsbüttel aus der Tasche geklaut werden.

Während in diesem Land hunderttausende Menschen nicht wissen, wie sie über die Runden kommen sollen, während Betriebe schließen, Mittelständler aufgeben und Arbeitnehmer um ihre Existenz zittern, gönnt sich der Staat selbst eine saftige Gehaltserhöhung – und zwar für seine eigene Beamtenschaft. Rund 200.000 Bundesbeamte sollen mehr Geld bekommen, nicht weil sie besser arbeiten oder weil die Kassen überquellen, sondern schlicht, weil ihr Lohn angeblich zu nah am üppigen Bürgergeld liegt.

Das ist kein Witz, das ist Realität. Der Staat erhöht sich selbst die Gehälter, weil der Abstand zu denen, die Bürgergeld beziehen, laut Gesetz zu klein geworden ist. Mit anderen Worten: Wenn unten mehr gezahlt wird, zieht man oben automatisch nach – egal, was es kostet und wie der Steuerzahler das gewuppt bekommt. Und das, während normale Arbeitnehmer kaum wissen, wie sie ihre Stromrechnung, ihre Miete oder den Wocheneinkauf bezahlen sollen.

1,2 Milliarden Euro zusätzlich sollen ab 2027 allein für diese Anpassung draufgehen. Milliarden, die aus Steuern stammen – aus dem Geld derer, die tagtäglich schuften, ohne Aussicht auf automatische Erhöhungen. Die Regierung stopft sich und den ihr treu ergebenen Staatsapparat die Taschen voll, während der Rest der Bevölkerung immer tiefer in die Unsicherheit rutscht. Das ist blanke Selbstbedienung.

In den Kommentarspalten erkennt man:

„Interessanterweise ist für diese Mehrausgaben immer genug Geld da. Man bedient sich wahlweise an Steuergeld oder nimmt Schulden für konsumptive Dauerbelastungen auf. Anschließend bezahlt man auch die Zinslast mit neuen Schulden. Jedes Unternehmen wäre längst insolvent.“

„Das ist Soziallismus. Die Beamten sind Wertvoller als die arbeitende Bevölkerung mit Mini Lohn, z.B. die Pflege, Arzthelfer etc.“

„Ich spreche mit Kollegen & die sagen mittlerweile, das der Lohn nicht mehr ausreicht, um Verbindlichkeiten zu zahlen. Die fahren oftmals mit Schrottkarren zur Arbeit, haben Kinder, Mieten steigen – es ist ein Desaster.“

(SB)

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