Heiko Maas (SPD) (Bild: shutterstock.com/Durch Alexandros Michailidis)
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Vollversorgung für Vollversager: Ex-Skandalminister Heiko Maas ist jetzt Stahlmagnat an der Saar – dank SPD-Filz

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Wie erst jetzt bekannt wurde, ist der ehemalige SPD-Außenminister Heiko Maas bereits seit letztem Monat Aufsichtsratsvorsitzender bei den zwei saarländischen Stahlkonzernen Saarstahl und Dillinger Hütte. Damit kontrolliert einer der notorischsten Totalversager in allen Ämtern bis hinauf zur Bundespolitik tatsächlich die gesamte saarländische Stahlindustrie! Die beiden Konzerne gehören über die Stahl-Holding-Saar der Montan-Stiftung-Saar, deren Aufgabe die Erhaltung der Stahlarbeitsplätze im Saarland ist. Maas trat die Nachfolge von Reinhard Störmer an, der natürlich ebenfalls Sozialdemokrat ist. Auf eine offizielle Verkündung der Personalie hat man bislang lieber verzichtet – zweifellos weil man den Aufschrei wegen ihrer völligen Absurdität fürchtete, gibt es doch nichts -außer seinem Parteibuch- was Maas dafür auch nur ansatzweise qualifizieren würde. Dieser Vorgang belegt wieder einmal den totalen SPD-Filz im Saarland, der sich auch daran zeigt, dass Maas nun der Chef seines ehemaligen Büroleiters Stefan Rauber, der seit über zwei Jahren Vorstandvorsitzender der beiden Stahlkonzerne ist.

Der saarländische CDU-Landeschef Stephan Toscani kritisierte, es handele sich um „Parteibuch-Politik“ und „Vetternwirtschaft pur“. Sozialdemokraten würden dazu neigen, „diesen roten Filz überall auszudehnen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben“. Das gilt zwar ebenso für Christdemokraten, allerdings ist der Würgegriff, mit dem die SPD das Saarland kontrolliert, tatsächlich außergewöhnlich. 2012 bis 2013 war Maas saarländischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident des Saarlandes, von 2013 bis 2018 Bundesjustizminister und dann bis 2021 Außenminister. 2023 wurde er zum Präsidenten des Verbandes der saarländischen Stahlindustrie gewählt. Es ist eine typische deutsche Apparatschik-Karriere. Was von Maas in Erinnerung bleiben wird, ist das katastrophale „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ von 2017, das die Initialzündung für den seither immer weiter wuchernden Zensurkomplex markiert, sowie das hämische Grinsen, mit dem er und die gesamte deutsch Delegation 2018 in der UNO die Warnung von Donald Trump quittierte, Deutschland mache sich einseitig von russischer Energie abhängig.  Maas hat dem Land nichts als Schaden zugefügt, fiel die Leiter aber immer weiter nach oben.

Auch Lindner sahnt ab – bei US-Beratungsfirma

Und noch ein weiterer Rosstäuscher und Versager darf sich über einen neuen lukrativen Job freuen: Ex-FDP-Finanzminister Christian Lindner wird für seine Passivität bei der Zerstörung Deutschlands durch SPD und Grüne während der Ampel-Regierung bei der US-Beratungsfirma Teneo unterkommen, für die er Kunden in den USA, Deutschland und anderen EU-Ländern beraten soll. Dass darunter auch die italienische Bank Unicredit ist, die während Lindners Amtszeit Anteile an der Commerzbank erwarb und die Deutsche Bank übernehmen will, sieht er nicht als problematisch an. „Der Vorgang Commerzbank und Unicredit lief seinerzeit bekanntlich unterhalb der Ministerebene“, ließ Lindner ausrichten. Ohnehin würden „weder Lobbyarbeit gegenüber der Regierung noch Transaktionen Gegenstand der Tätigkeit sein“.

Die Bundesregierung muss seinen Einstieg bei Teneo noch genehmigen, dies dürfte aber, trotz Protesten des Vereins LobbyControl, nur noch Formsache sein. Unionsfraktionsvize Sepp Müller erklärte bereits: „Politik und Wirtschaft dürfen keine Gegensätze sein – ihr Austausch kann beiden Seiten nutzen, wenn er offen und regelbasiert geschieht“. Es bleibt also dabei, dass Versagen in höchsten Ämtern, seien die Folgen für das Land auch noch so katastrophal, für deutsche Politiker nicht nur keinerlei negative Konsequenzen hat, sondern nicht einmal ein Hindernis für weitere Spitzenpositionen ist. (TPL)

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