Die Deutschlandfahne und nicht der Regenbogen gehört auf und vor das Reichstagsgebäude! (Bild:Jouwatch)
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Wenn die bunten Fahnen wehen!

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Der verbissene Kulturkampf zwischen Links und Rechts wird besonders deutlich beim Fahneschwingen.

Auf der einen Seite flattern die roten und die regenbogenfarbenden Fahnen, auf der anderen Seite leuchten die bunten Deutschlandfahnen im legendären. Schwarz-Rot-Gold.

Ein Kampf um die Deutungshoheit, die kurzfristig keinen Gewinner ermitteln kann. Die Fronten sind allerdings ziemlich verhärtet, obwohl zum Teil die gleichen Farben verwendet werden. Zumindest steckt die Farbe der Liebe überall mit drin.

Jetzt hat der ewige Kulturkampf einen neuen Höhepunkt erreicht. Der linksradikale WDR ist entsetzt über eine Wanderung zum Hermannsdenkmal, die von einem JU-Funktionär ausgerechnet am Tag der Deutschen Einheit, also am 3. Oktober, organsiert wurde und auf dem unverschämterweise jede Menge Deutschlandfahnen mit marschierten.

Was für eine Steilvorlage. Natürlich entdeckte der WDR unter den Wanderen auch rechtsextreme Genossen. Da es sich hierbei um keine geschlossene Veranstaltung handelte, wohl nicht zu vermeiden. Rechtsextreme können auch in der U-Bahn neben einem sitzen – ohne dass man sich gleich mit deren Ideologie infiziert, oder?

Aber es ist wohl der Hass auf die Deutschlandfahne, auf den Patriotismus überhaupt, die diese linken Aktivisten im ÖRR antreibt. Zumal sie es nicht ertragen können, dass ihre so geliebte Regenbogenfahne nicht überall im Land die Deutschlandfahne abgelösen durfte, dass es sogar eine Gegenbewegung gibt.

„Hissdieflagge“ und „flaggezeigen“ nennen sich solche Trotzaktionen. Auf einer Brücke im Düsseldorf dominierten sie sogar für einige Zeit das viel zitierte „Stadbild“.

Auch in ostdeutschen Kleinstädten sieht man sie in letzter Zeit wieder häufiger und das ohne Hammer und Sichel!

Was für ein Skandal. Als dann selbst im Sauerland diese verfluchten Deutschlandfahnen auftauchten, wurde der Staatsschutz aktiv, ermittelt die Polizei.

Eine Lokalzeitung kennt die Details:

In einer Nacht- und Nebelaktion tauchten plötzlich im gesamten Gemeindegebiet von Nachrodt-Wiblingwerde Deutschlandfahnen auf. Am Wochenende flatterten sie am Funkmasten, an der Harpkestraße, am Großen Hahn, in Rennerde, im Neubaugebiet Holensiepen, an der Lenneschule, am Friedhof, in Opperhusen und in Einsal. Dabei gab es kleine Fähnchen an Holzstangen, größere an Laternenmasten, aber auch sehr große Fahnen wie am Funkturm. Dort wurde auch ein Schild entdeckt: „National Stolz ist kein Verbrechen.“

Und da das angeblich einen politischen Hintergrund hat (was denn sonst) und die „üblich Verdächtigen dahinter stecke könnten, ermitteln nun die anderen „üblichen Verdächtigen“

Wie absurd dieses Theater um die „richtige“ Fahne ist, zeigen diese beiden Screenshots:

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Und jetzt dürfen wir dreimal raten, wer diesen lächerlichen Kulturkampf wieder angezettelt hat:

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Vielleicht könnte man diesen Kulturkampf auch ganz einfach beenden, in dem man sich auf eine ganz „neue“ Fahne einigt. Hier wäre ein Vorschlag, der auch bestens zur aktuellen Lage Deutschlands passen könnte:

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Foto: Satire-GROK

Und wem das immer noch zu politisch ist, verwendet in Zukunft einfach seine Alkoholfahne.

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