Roboter auf dem Vormarsch (Symbolbild:Shutterstock)
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Amazon will 600.000 Arbeitsplätze durch Roboter ersetzen – und in Deutschland faseln sie weiter vom „Fachkräftemangel“

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Während „Experten“ wie der Witzökonom Marcel Fratzscher unverdrossen faseln, das Deutschland angeblich die Zuwanderung von 400.000 Migranten pro Jahr für seinen Arbeitsmarkt brauche, zeigt sich in den USA, wie die düstere Zukunft der Arbeit im KI-Zeitalter aussieht. Laut einem Bericht der „New York Times“ plant Amazon, bis 2033 rund 600.000 Arbeitsplätze durch Roboter zu ersetzen! Damit würden 75 Prozent der operativen Prozesse des Konzerns, von der Lagerhaltung über den Versand bis zur Logistik, automatisiert. Bereits in den nächsten zwei Jahren könnten rund 160.000 Stellen in den USA wegfallen. Amazon verspricht sich davon Einsparungen in Höhe von 12,6 Milliarden Dollar.

Offiziell heißt es zwar, die durchgesickerten Dokumente seien „unvollständig“ und würden nicht die gesamte Personalstrategie des Unternehmens widerspiegeln, intern arbeitet man aber offenbar bereits an Kommunikationsstrategien, um der Öffentlichkeit Sand in die Augen zu streuen und die zu erwartenden Widerstände abzumildern, indem man Begriffe wie „Automation“ oder „Künstliche Intelligenz“ durch neutralere Ausdrücke wie „fortgeschrittene Technologie“ oder „Cobots“ (kooperative Roboter) ersetzt.

Soziale Verwerfungen drohen

Seit 2018 hat sich die Zahl der Amazon-Beschäftigten in den USA auf 1,2 Millionen Menschen fast verdreifacht, womit das Unternehmen zum zweitgrößten Arbeitgeber in den USA wurde. Nun wird also die Gegenrichtung eingeschlagen. Der Wirtschaftsnobelpreisträger Daron Acemoglu kritisierte, sollte Amazon seine Pläne realisieren, könnte einer der größten Arbeitgeber der USA „vom Jobmotor zum Jobvernichter“ werden.

Es ist davon auszugehen, dass auch andere Unternehmen diesem Beispiel folgen. Es tritt ein, was von Anfang an zu erwarten war: KI macht den Menschen zunehmend überflüssig, egal, ob gering oder hoch qualifiziert. Die sozialen Verwerfungen, die daraus entstehen werden, sind noch gar nicht absehbar. Und in dieser Situation sitzt Deutschland auf Millionen importierter Migranten, von denen der größte Teil bereits für den Vor-KI-Arbeitsmarkt völlig unbrauchbar war. Die gesellschaftliche Lage, die ohnehin bereits auf dem Siedepunkt ist, wird sich damit noch weiter verschärfen, während weiterhin über „Fachkräftemangel“ und die angebliche Notwendigkeit von Millionen weiterer Migranten schwadroniert wird. (TPL)

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