In einem BR24-Artikel wird die Penzberger Moschee als Integrationsparadies gefeiert, während die Muslimbruderschafts-Verbindungen und Verfassungsschutz-Vorwürfe des zum schillernden Integrationsheiligen stilisierten Imam Idriz’ schamlos verschwiegen werden. Diese dreiste Verharmlosung des politischen Islams täuscht einmal mehr die Öffentlichkeit.
Der BR präsentiert sich in einem Beitrag über das Islamische Forum Penzberg als Protobeispiel jener Verharmloser, die dem politischen Islam und seinen Funktionären seit Jahren den Weg bereiten. Unter dem Titel „Vom Misstrauen zur Akzeptanz“ feiert der Beitrag von Bettina Welz und Matthias Morgenroth die Moschee als „Vorzeigemodell eines weltoffenen Islams“ und ihren Imam Benjamin Idriz als Integrationshelden.
Mit Jubiläen – 30 Jahre Gründung, 20 Jahre Moscheebau – wird ein Bild von unendlicher Harmonie gezeichnet: Kinder wie Donya (11) und Jana (13) loben die Moschee, Besuche von Bundespräsident Steinmeier und dem FC Bayern werden als Beweis für Akzeptanz hochgehalten.
Nur was ist mit den Vorwürfe des Verfassungsschutzes von 2008? Ein „Missverständnis“, längst erledigt. Diese Darstellung ist nicht nur einseitig – sie ist eine skandalöse Verharmlosung, die die Öffentlichkeit für dumm verkauft und gefährliche Strukturen verschleiert.
Die renommierte Islamismus-Expertin Sigrid Herrmann kritisiert auf X: Der BR betreibe „einseitige Information, wenn nicht Täuschung der Öffentlichkeit“. Begriffe wie „Muslimbruderschaft“, „Geschlechtertrennung“ oder „Kontinuität der Einbindungen“ sucht man vergebens. Stattdessen wird suggeriert, die Verfassungsschutzbeobachtung sei ein harmloser Ausrutscher gewesen, als gebe es heute nichts mehr zu beanstanden. „Das haben die Zuschauer nicht verdient“, so Herrmann, die fragt, warum die BR-Schreiberlinge Welz und Morgenroth solch eine manipulative Erzählung abliefern.

Der BR mutiert hier zur PR-Agentur eines Imams, der mit gutem Grund im Fokus der Sicherheitsbehörden stand – und steht. Denn: die Vergangenheit von Bajrambejamin Idriz, der sich für westliche Ohren „Benjamin“ nennt, ist alles andere als unbescholten. Laut Wikipedia wurde die Islamische Gemeinde Penzberg e.V. von 2007 bis 2010 vom Verfassungsschutz beobachtet, weil Mitglieder Kontakte zur extremistischen Millî Görüş und der Islamischen Gemeinde Deutschland (IGD) pflegten. Idriz selbst war bis 2006 bei Millî Görüş aktiv und studierte am Institut Européen des Sciences Humaines in Château-Chinon (1994–1998), einer Einrichtung mit Verbindungen zur Muslimbruderschaft. Seine Rolle bei Islamic Relief Deutschland (2022/2023), ebenfalls mit Muslimbruderschafts-Links, zeigt: Die Netzwerke sind intakt. Der BR verschweigt das. Stattdessen wird Idriz als „europäischer“ Imam gefeiert.
Noch dreister wird es bei der geplanten Verleihung des Thomas-Dehler-Preises an Idriz am 29. Oktober 2025. Die FDP-nahe Stiftung will ihn für seinen „freiheitlichen Ansatz“ ehren, doch die Kritik tobt. Organisationen wie PAX EUROPA, die Deutsch-Israelische Gesellschaft fordern die Absage. Die Liberale Mitte Bayern fordert sogar den Rücktritt jener Vorstandsmitglieder der Thomas-Dehler-Stiftung, die immer noch an dieser Preisverleihung festhalten wollen. Begründung: Idriz’ Äußerungen zum Hamas-Angriff 2023 sind ein Skandal: Zwar nannte er den Terror „unislamisch“, forderte aber „Empathie für Palästinenser“ und kritisierte deutsche Waffenlieferungen an Israel. Seine Forderung nach Anerkennung Palästinas als Staat kann als Relativierung des Terrors angesehen werden.
Ebenfalls kein Wort im BR-Idriz-Fanjubel: Die Finanzierung der Moschee 2005 durch einen arabischen Scheich, der spurlos verschwand. Ebenfalls unerwähnt. Idriz’ Rolle im Münchner Rat der Religionen, wo er Netzwerke knüpft, die Kritiker als Tarnung des politischen Islams sehen? Verschwiegen. Stattdessen schwärmt der BR von multikulturellen Kinderstimmen und glasverzierter Architektur. Diese Lobhudelei ist kein Journalismus – es ist Islam-Propaganda, die Risiken für Demokratie und Integration ausblendet.
Idriz fährt seit Jahren eine hoch erfolgreiche „Doppelstrategie“ auf welche die Welz und Morgenroths dieser Nation hereinfallen: Nach außen integrationsfreundlich, nach innen ein Superfunktionär des politischen Islams. Der BR ignoriert diese Kritik und poliert Idriz’ Image, als sei er ein Heiliger der Integration. Diese Blauäugigkeit des BR ist nicht nur peinlich, sondern gefährlich.
(SB)























