Guten Morgen, hier ist die AfD? (Foto: Von rogistok/Shutterstock)
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Hat die CDU die AfD-Spionage frei erfunden?

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Es ist so lächerlich und billig, was die CDU in ihrer Verzweiflung da gerade abzieht.

Jens Spahn hat gegenüber der Rheinischen Post ernsthaft behauptet, dass der Verdacht, die AfD würde im Bundestag für den Ex-KGB-Spion Putin  spionieren, ernsthaft schwer wiegen würde – mit Blick auf Russlands Präsidenten Putin. AfD-Parteichefin Weidel müsse umgehend und zweifelsfrei aufklären, welche Machenschaften es in ihrer Fraktion gebe. Wenn parlamentarische Rechte missbraucht würden, um ausländischen Diktatoren sicherheitsrelevante Informationen zu besorgen, wäre das – so Spahn wörtlich – Verrat am Vaterland, so der Deutschlandfunk.
Innenexperten aus Bund und Ländern sollen davor gewarnt haben, dass die AfD parlamentarische Anfragen gezielt dazu missbrauchen könnte, kritische Infrastruktur in Deutschland auszuspähen. Thüringens Innenminister Maier meinte gar, es dränge sich geradezu der Eindruck auf, dass die AfD mit ihren parlamentarischen Anfragen eine Auftragsliste des Kremls abarbeite.
Beweise: Natürlich Fehlanzeige. Heutzutage reicht es ja auch aus, irgendeine dumme Behauptung in die Welt zu setzen – die gehorsamen Medien spielen schließlich immer mit:
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Aber eben nicht alle Medien.
Laut einem Redakteur der „Welt“ soll auf einer CDU/CSU-Klausur geplant worden sein, die AfD mit unbelegten Russland-Vorwürfen in Verbindung zu bringen. Ziel sei es gewesen, das Fragerecht der Opposition einzuschränken. Mit jeder unbequemen Frage wird das politische Versagen der Regierungskoalition nämlich sichtbarer. Anstatt Probleme zu lösen, wird offenbar versucht, die Opposition zu diskreditieren. Das ist entlarvend. So funktioniert die vermeintliche „Demokratie“ der etablierten Parteien.
Das muss man sich mal vorstellen, Die Bundesregierung unter Friedrich Merz kriegt so gut wie nichts auf die Reihe, trifft sich aber zu einer Klausurtagung, um über die richtige Strategie gegen die AfD zu beraten – und weil das mit dem bösen Trump nicht geklappt hat und weil die AfD der CDU immer mehr davonzieht, holt man den bösen Putin aus der Zauberkiste.
Das ist Kindergartenniveau und zeigt, dass die CDU-Bonzen der AfD nichts mehr entgegen zu setzen haben, außer solche Albernheiten.
Aber es ist nicht nur lustig. Da steckt natürlich mehr dahinter:

Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, will jetzt nämlich rechtlich prüfen lassen, ob es möglich ist, die Beantwortung Kleiner Anfragen der AfD durch die Bundesregierung einzuschränken, wenn damit Sicherheitsrisiken zulasten Deutschlands und zugunsten Russlands verbunden sind.

„Parlamentarische Fragen zu beantworten, ist eine verfassungsrechtliche Verpflichtung“, sagte sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Das muss bei der Beantwortung sorgfältig abgewogen werden.“ Es gebe allerdings ein „Dilemma bei der AfD, weil die Gefahr besteht, dass so erlangte Informationen direkt dort landen, wo sie nicht hingehören“. Umso wichtiger sei es, diese Frage grundsätzlich zu klären und „dazu alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die das Grundgesetz bietet“. (Quelle: Welt).

Warum sollte sich Russland eigentlich die Mühe machen, sich Informationen auf diesem Umweg zu verschaffen?

Wir erinnern uns doch alle:

Die Guillaume-Affäre ist der politisch bedeutsamste Spionage­fall der deutsch-deutschen Geschichte. Am 24. April 1974 wurde Günter Guillaume, einer der engsten Mitarbeiter des Bundeskanzlers Willy Brandt, als DDR-Agent des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS, auch: Stasi) enttarnt. Brandt übernahm die politische Verantwortung und trat am 7. Mai 1974 von seinem Amt als Bundeskanzler zurück. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Guillaume-Affäre nicht der alleinige Grund für den Rücktritt war, zumal die von Guillaume in die DDR übermittelten Informationen offenbar nicht allzu sicherheitsrelevant waren. Mit Günter Guillaume wurde auch seine mit ihm nachrichtendienstlich zusammenarbeitende Ehefrau Christel Guillaume als Agentin enttarnt. (Quelle: Wikipedia).

Nein, hier soll die Demokratie im Sinne „unsererDemokratie“ weiter abgebaut, die Rechte der Opposition weiter eingeschränkt werden. Die Grünen und Linken, die sich auch in der CDU herumtummeln hassen die Demokratie bis aufs Blut, wenn sie nicht so funktioniert, wie sie es wollen.

Und dieses durchschaubare Manöver passt zu all den anderen billigen Manövern, an denen zum Beispiel all die Meldestellen involviert sind, wie Faust aufs Auge.

Wird Zeit, dass die CDU wieder die Oppositionsbank drückt, damit sie weiß, wie wertvoll die Demokratie sein kann, wenn sie nicht von linken und grünen Kräften torpediert wurde.

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