Der ungarische Premierminister Viktor Orban erweist sich wieder einmal als einziger realistisch-weitblickender Staatsmann in Europa:. Um der nicht enden wollenden Flutung der Ukraine mit Geld und Waffen durch die EU und die westlichen Kriegstreiberstaaten entgegenzuwirken, schmiedet er nun ein „Ukraine-skeptisches“ Bündnis mit Tschechien und der Slowakei, um bei EU-Gipfeln weitere Ukraine-Beschlüsse zu verhindern. Zwar soll keine formelle Allianz gebildet werden, Orban will sich aber mit seinem slowakischen Kollegen Robert Fico und Andrej Babis, dem designierten tschechischen Ministerpräsidenten, vor EU-Gipfeltreffen über gemeinsame Positionen abstimmen.
„Ich glaube, er (der Ukraine-skeptische Block) wird kommen – und er wird immer sichtbarer werden“, erklärte Orbans gleichnamiger Berater Balazs Orban. Bereits während der Flüchtlingskrise von 2015 habe die Zusammenarbeit der östlichen EU-Länder „sehr gut funktioniert“. Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat die Ukraine zwar mehrfach und zu Recht als „total korruptes Land“ bezeichnet, sich der von Orban geforderten Blockade immer neuer Ukraine-Hilfen aber bislang verweigert. Auch Babis hatte sich immer wieder gegen Gelder für Waffenlieferungen an die Ukraine aus dem tschechischen Staatshaushalt ausgesprochen und will auch die tschechische Munitionsinitiative für die Ukraine stoppen.
EU macht vernunftfrei weiter mit ihrem Eskalationskurs
Sollte dieses inoffizielle Bündnis zustande kommen, könnte es dem immer weiter eskalierenden Kriegskurs der EU zumindest einige Knüppel zwischen die Beine werfen. Der blanke Irrsinn von mittlerweile 19 (!) Sanktionspaketen gegen Russland, die niemandem mehr schaden, als den europäischen Ländern, die sie verabschiedet haben; die Versenkung von immer neuen Milliarden in einem Land, das auf dem Korruptionsindex von Transparency International auf Platz 105 von 180 liegt und die Lieferung von immer mehr Waffen, die zu weiten Teilen auf Schwarzmärkten für die Mafia und Terrorbanden landen, hätte längst gestoppt werden müssen, wie Orban es auch immer wieder erfolglos gefordert hatte.
Doch anstatt endlich zur Vernunft zu kommen, wird dieser Kurs immer weiter fortgesetzt. Von der EU-„Chefdiplomatin“ Kaja Kallas kommen ständig Parolen wie diese: „Unser Signal an Russland ist einfach: Der Krieg ist nicht gewinnbar“, oder auchWarnungen vor „falschem Frieden“. Orban und seine Mitstreiter können hoffentlich eine osteuropäische Allianz schaffen, die solchen verantwortungslosen Hetzern wieder etwas Vernunft entgegensetzt. (TPL)























