Hobby-Horsing, Dogging, Schnullern – Zeichen zunehmender Dekadenz?
In einer Zeit, in der dank satanischer Kirchenfürsten das Christentum zerbröselt, fehlt den Menschen ein Rahmen, ein Gerüst, der das Leben in der Bahn hält, Moral, Sitte und Anstand als Begleiter fungieren und man so geistig wie seelisch verlottert. Dekadenz und Degeneration sind oftmals die Folgen, wenn man den Menschen keine Grenzen mehr setzt.
Die Linken und Grünen finden das gut, ob auch die Kinder davon profitieren muss bezweifelt werden – auch wenn die Karnevalskostüme, mit denen sich einige Erwachsene bei ihren „Auftritten“ in den Kindergärten schmücken, oberflächliche Begeisterung hervorrufen. Moralische Hardliner und konservative Kinderschützer (gibt es überhaupt andere?)würden das als dekadent bezeichnen.
Dazu kommt, dass die Bürger immer mehr Freizeit haben und nicht mehr wissen, wie sie diese „sinnvoll“ nutzen können. Wandern, Sporttreiben, sich im Verein engagieren ist sowas von 90er, da muss man sich schon etwas Neues, etwas Aufregendes, etwas Verrücktes einfallen lassen, um die ausgeleierte Seele und die ausufernden Bedürfnisse zu befriedigen.
Als Klassiker unter den neuen Freizeitvergnügungen gilt das so genannte „Hobby Horsing“:
Darunter versteht man eine kreative und sportliche Aktivität mit Steckenpferden (auch „Hobby Horses“ genannt). Es handelt sich um eine pseudosportliche Disziplin, die Elemente des Reitsports wie Dressur, Springen oder Parcours nachahmt, ohne echte Pferde zu benötigen. Der Teilnehmer simuliert Reiter und Pferd zugleich, indem er mit dem Steckenpferd läuft, springt und dreht.
Sieht albern aus, schont aber die Gelenke der ansonsten oftmals gequälten echten Pferde.
Neu hinzugekommen ist das so genannte „Dogging“ . Das ist Gassi gehen mit Leine, aber ohne Hund. Sieht noch alberner aus hat aber mehrere Vorteile: Man muss die Häufchen nicht wegmachen (wenn man nicht selbst welche hinsetzt), man wird nicht in Beißereien verwickelt (wenn man keine vampirellen Lüste empfindet) und man spart jede Menge Hundefutter. Die CO2- Bilanz ist super und man kann ungestört das eine oder andere Beinchen heben. Bellen ist natürlich weiterhin erlaubt und manchmal auch notwendig.
Aber Vorsicht! Es besteht Verwechselungsgefahr. „Dogging“
Dogging ist auch eine Sexualpraktik und eine Spielart von Exhibitionismus, bei der sich Menschen zum Sex an öffentlichen Plätzen, etwa im Wald oder auf Parkplätzen, treffen.
Der Ausdruck Dogging stammt ursprünglich aus Großbritannien und verbreitet sich heutzutage auch in anderen Ländern. Er kam in den 1970er Jahren auf und bezeichnete damals Voyeure, die mit ihren Hunden im Park spazieren gingen, um Paaren beim Sex im Freien zuzusehen. Später übernahm die Swinger-Szene diese Sexualpraktik. Heute werden solche Sexualakte in der Öffentlichkeit vorab im Internet angekündigt, damit Voyeure das Treiben beobachten können. Damit nehmen an solchen Treffen Exhibitionisten, Voyeure und Swinger teil, die unter dem Begriff Doggers zusammengefasst werden. (Quelle: Wikipedia).
Also immer schön Obacht und gucken, ob jemand seinen nicht vorhandenen Hund am Laternenmast anbindet und sein Fernrohr rausholt, wenn Sie in der Dornenhecke gerade eine Nummer schieben.
Der aktuelle Brüller schlechthin kommt allerdings wieder aus China: Schnullern bis die Zähne brechen. Auf TikTok nuckeln immer mehr Erwachsene für die mentale Gesundheit wieder Schnuller. Die Erwachsenen-Schnuller werden natürlich SoMe gerecht vermarket und die Luxus-Variante kostet bis zu 60 EUR. Zahnärzte und Psychologen sehen diesen Trend sehr kritisch.
Scheiß drauf. So ein Schnuller sieht vor allen Dingen bei Männern super aus, sollte man als Waffe bei der Bundeswehr einsetzen. Putin würde vor Lachen tot umfallen und der Sieg wäre uns sicher – auch, weil man sich im Schützengraben nicht ständig auf den Daumen beißt.
Und wenn hier jemand was von Infantilisierung der Gesellschaft faselt, kriegt er mit dem Schnuller, dem Steckenpferd oder mit der Hundeleine den Hintern versohlt.