In Österreich läuft der Multikulti-Wahn und die Migrationsobsession als Teil des linken Kulturkampfs auf ähnlich fanatische Weise wie in Deutschland; die nationalmasochistische Komponente des Selbsthasses ist dort zwar nicht so ausgeprägt wie hierzulande, doch das heißt nicht, dass die akademischen Sprachrohre der Bewegung nicht auch dort alles daransetzen, die eigene Identität auszulöschen und das Land durch eine kulturfremde Siedlungsbevölkerung zu “überwinden”. So fordert, als jüngstes Beispiel dieses Wahnsinns, Judith Kohlenberger, Migrationsforscherin an der WU Wien und Mitglied der SPÖ-nahen Denkfabrik „Agenda Austria“, in einem Interview mit dem „Standard“, dass Flüchtlinge künftig nicht mehr verpflichtend Deutsch lernen müssen. Stattdessen plädiert sie für eine „niederschwellige“ Integration, die auf Englisch oder Muttersprache setzt.
Als Grund nennt sie zynischerweise die Unfähigkeit (oder Widerwilligkeit?) der meisten Asylwerber, Deutscher erlernen: Viele von ihnen scheitern, wie auch in Deutschland, bereits an den strengen Sprachkursen, was zu “Frust” und Abbruch führe – und die logische Folge im linken wachsweichen Paradigma der Leistungsfeindlichkeit heißt natürlich: Nicht auf Einhaltung der Standards pochen und die Menschen zu zwingen, sich anzustrengen – sondern einfach jegliche Hürden zu schleifen. Kohlenberger argumentiert dabei angeblich “empirisch” – weil Studien zeigten, dass nur 40–50 % der Teilnehmer an Pflichtkursen die B1-Prüfung bestehen.
Weitere Parallelgesellschaften heranzüchten
Hohe Hürden wie Sanktionen bei Nichtbestehen – etwa Kürzung der Grundversorgung – “demotivieren eher, als zu motivieren”. Auf so etwas können nur sozialistische Umverteiler kommen: Tatsächlich sind Druck und Anreize wie auch in Deutschland so niedrig, dass sich niemand Mühe gibt – weil er trotzdem bleiben darf und alimentiert wird. Kohlenbergers Behauptung. Englisch als “Brückensprache” könne “schneller in den Arbeitsmarkt” führen, ist die absolute Selbstaufgabe. Dass diese Linke dabei wieder einmal Skandinavien nennt, wo Englisch seit jeher eine völlig andere Bedeutung hat, während die eigene Sprache und Traditionen jedoch äußerst nationalbewusst gepflegt werden, und außerdem gerade die Massenmigration in den dortigen Ländern mittlerweile katastrophale Parallelgesellschaften hervorgebracht hat, kommt dieser irrlichternden Aktivistin natürlich nicht in den Sinn.
Heftige Kritik an diesem Irrsinnsvorstoß kommt daher nicht nur von der FPÖ, sondern diesmal auch von der ÖVP, die darin recht einen „Integrationsverzicht“ sehen. Und auch die Wirtschaft lehnt die irre Schnapsidee, die nur so von einer bösartigen Selbstabschaffungsagenda trieft, rundheraus ab: Arbeitgeberverbände warnen, dass nicht nur in Branchen wie Pflege oder Handwerk Deutsch essenziell sei. (TPL)























