Wenn man sich in dieser Zeit auf irgendetwas verlassen kann, dann, dass die unfähigste, deutschlandfeindlichste und linkste Bundesregierung aller Zeiten unter dem Wählerbetrüger Friedrich Merz zuverlässig immer das exakte Gegenteil dessen tut, was im Interesse des eigenen Landes liegt. Der Besuch von Bundesaußenminister, Johann Wadephul (CDU) bei den neuen islamistischen Machthabern in Damaskus brachte dies einmal mehr eindrucksvoll zum Vorschein. Beim seinem offiziellen Besuch seit dem Sturz von Baschar al-Assad im Dezember 2024 traf er den Interimspräsidenten Ahmed al-Sharaa, Anführer der islamistischen HTS-Miliz, und Außenminister Asaad al-Schaibani. Die führten ihn erst einmal zu den medienwirksam Schauplätzen der nicht nicht beseitigten Kriegszerstörungen in dem (inzwischen schon seit Jahren befriedeten und vielerorts längst wieder aufgebauten) Staat herum und drückten kräftig auf die Tränendrüse, um Mittel für den “Wiederaufbau” zu erhaschen.
Das ist bei deutschen Diplomaten gar nicht nötig, denn damit rannten sie bei Wadephul ohnehin offene Türen ein; kein deutscher Politiker lässt schließlich sich die Gelegenheit nehmen, die im eigenen Land einer maroden Wirtschaft und verzweifelten Bürgern abgepressten Rekordsteuern hemmungslos ins Ausland zu verschenken, als gäbe es kein Morgen. So auch hier: In zerbombten Vorort Harasta, wo „kaum Menschen würdig leben können”, wie der deutsche Gast betroffen jammerte, versprach Wadephul prompt 39,4 Millionen Euro “humanitäre Hilfe” für Syrien, plus weitere 13,25 Millionen für Libanon und Jordanien – mit den vagen 08/15-Zwecken “Stabilisierung und Wiederaufbau” – und dem Ziel eines „Syrien für alle“.
Totlachen über Deutschland
In der für Deutschland wesentlich wichtigeren Frage, was mit den rund eine Million in Deutschland lebenden Syrern (nicht gerechnet eine weitere Million von “syrischer Herkunft”) passieren soll – zumindest den “Schutzbedürftigen” unter ihnen, die noch nicht eingebürgert sind –, wurde auch bei dieser Reise natürlich wieder einmal rein gar nichts erreicht. Entsprechen zurückhaltend äußerte Wadephul sich zur Flüchtlingsrückführung: „Kurzfristig können sie nicht zurückkehren“, resignierte er. Stattdessen faselte er, “integrierte Syrer in Deutschland” als „menschliche Brücke“ zwischen beiden Ländern zu nutzen. Die Chuzpe, den Deutschen die unter Merkel angeblich nur temporär aufgenommenen, in Wahrheit als neue Siedlungsbevölkerung gekommenen (überwiegend männlichen und zu beträchtlichen Teilen kriminell belasteten) syrischen Flüchtlinge weiter aufzubürden, ist dabei ebenso dreist wie die Naivität der Bundesregierung, die allen Ernstes glaubt, der Ex-Jihadist al-Sharaa könne ein “modernes” und “weltoffenen”, ja “inklusives” Syrien schaffen.
Abgesehen davon drohen die verantwortungslos und ohne jede Gegenleistung herausgeschmissenen deutschen Hilfsgelder, steuerfinanziert und an NGOs verteilt, wieder einmal in korrupte Kanäle zu fließen – in einem Land mit anhaltender Gewalt und unübersichtlicher Lage. Über diese deutsche Außenpolitik kann man sich im Inland nur noch in Grund und Boden ärgern – während man im Ausland sein Glück ob dieser Idiotie kaum fassen kann und aus dem Lachen nicht mehr herauskommt. (TPL)






















