Kamin (Symolbild: Skylines; shutterstock.com)
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Erst AKW, dann Gas, jetzt Holz: Die Talibanisierung der Energie schreitet voran

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Deutschland sprengt Kühltürme, kündigt Gasleitungen – und erklärt nun Holz für klimaschädlich. Das Umweltbundesamt (UBA) knöpft sich nun Holzheizungen mit einem Gutachten vor, der die „Klimaneutralität“ von Holzenergie als Mythos framt.

Deutschland sprengt seine Zukunft: Kühltürme in Grundremmingen krachen, Atomkraft wird symbolisch hingerichtet. TÜV Süd hatte gewarnt – die Anlagen wären mit wenig Aufwand wieder ans Netz zu bringen. Ignoriert. „Welt“-Journalist Axel Bojanowski nennt es zutreffend: Wie die Taliban die Buddhas von Bamiyan sprengten, um Häresie auszulöschen. Fleischhauer im „Schwarzen Kanal“: „Weg aus dem Landschaftsbild!“ Milliarden verbrannt, CO₂-Bilanz: Null. Ein teurer ideologischer Tauschhandel.

Dann kam das Gas. Mannheim schickt Briefe: Ab 2030 kein Erdgas mehr für Privathaushalte. Die neue Regierung? Kein Kurswechsel – nur Dogmen in neuem Gewand.

Jetzt trifft es Holz – mit voller Wucht. Das Umweltbundesamt (UBA) lässt ein Gutachten (IKEM) sprechen: Holzverbrennung ist nicht klimaneutral. CO₂ wird sofort freigesetzt, der Wald braucht Jahrzehnte, um nachzuwachsen. Ohne Kaskadennutzung (erst Möbel, dann Heizung) und strenge Nachhaltigkeitsregeln entsteht Netto-Schaden. Die Bilanzierung ist ein Witz – Bürger werden getäuscht, Holz gilt als „grün“, obwohl es oft nicht ist. Forderung des UBA: Keine Förderung ohne Zertifikate, klare Definition „erneuerbar“ – sonst raus aus dem Spiel. Ziel: Pariser Abkommen retten, fossile Energien nicht benachteiligen.

Die Branche tobt. FVH-Chefin Marlene Mortler: „Ideologisches Werk!“ Das UBA „macht den Job der fossilen Lobby“. Holz spart 32 Millionen Tonnen CO₂ (2024, UBA-Zahl!), ersetzt Öl und Gas, sichert ländliche Wärme. Wärmepumpen in Altbauten? Teuer, unpraktikabel. Neue Regeln = Bürokratie-Alptraum. Das Heizungsgesetz droht mit Verboten – nur noch Strom. Folge: Netzüberlastung, Kostenexplosion.

Ab 2025: Die 1. BImSchV verbietet alte Öfen (vor 2010), wenn Grenzwerte (0,15 g Staub) überschritten werden. Nachrüstung: 2.500–4.000 Euro oder Austausch. Bußgeld bis 50.000 Euro. Ab 2026 wird es noch härter. Holz nicht mehr „neutral“ = Förderstopp, CO₂-Abgaben möglich. Waldumbau, Jobs, Klimaschutz – alles gefährdet.
Taliban-Logik pur: Symbole sprengen, Realität tilgen. Nach AKWs, Gas nun Wälder opfern – für ein Dogma, das Kälte schafft. Fleischhauer: „Wir radieren Geschichte aus, um Fortschritt zu beweisen.“ Wer heizt im Winter? Ideologie statt Versorgung. Vernunft gefragt – bevor der nächste Turm fällt.

(SB)

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