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Jeder Dritte in Deutschland kann nichts mehr sparen

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Eine aktuelle Umfrage zeigt ein alarmierendes Bild: Rund ein Drittel der Deutschen hat nach Abzug von Miete, Energie und Lebenshaltungskosten kein Geld mehr übrig, um zu sparen.

Laut einer neuen Revolut-Umfrage hat rund ein Drittel der Deutschen nach den Grundausgaben kein Geld mehr zum Sparen. Das berichtet Business Insider.

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Rund ein Drittel der Deutschen hat nach Abzug von Miete, Energie und Lebenshaltungskosten kein Geld mehr übrig, um zu sparen. Damit wird deutlich, wie eng die finanziellen Spielräume für viele Haushalte geworden sind. Grundkosten wie Wohnen, Lebensmittel, Mobilität und Energie verschlingen den Großteil des Einkommens, sodass für Rücklagen, unerwartete Ausgaben oder Altersvorsorge kaum noch etwas bleibt. Wer nicht sparen kann, lebt von Monat zu Monat und ist besonders anfällig für unvorhergesehene Kosten.

Tatsächlich legen viele Menschen nur vergleichsweise geringe Beträge beiseite. Den im September erhobenen Daten zufolge geben gut 14 Prozent an, im Jahr weniger als 500 Euro zurückzulegen. Weitere 25 Prozent schaffen es, zwischen 500 und 2.500 Euro pro Jahr zu sparen. Dabei werden vor allem Giro- und Tagesgeldkonten als sichere Aufbewahrungsorte genutzt, während etwa jeder zehnte Befragte das Geld zuhause verwahrt.

Doch selbst diese Rücklagen reichen oft kaum aus: Rund jeder vierte Sparer, 25,8 Prozent, kann mit seinen Ersparnissen höchstens zwei Monate die eigenen Lebenshaltungskosten decken. „Ohne ausreichendes Polster gerät man schnell in finanzielle Schieflage“, warnt Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank, zu der auch die Postbank gehört. Ökonomisch sinnvoll sei daher ein Polster von drei bis sechs Monatsgehältern, um unerwartete Ausgaben abzufedern.

Dass der „Notgroschen“ in vielen Haushalten so klein bleibt, hat einen einfachen Grund: Es ist schlicht kein Geld zum Sparen da. Mehr als die Hälfte der Sparer, die ihre Rücklagen als unzureichend einschätzen, führen zu hohe Lebenshaltungskosten als Ursache an. Unter denjenigen, die überhaupt nicht sparen, nennen sogar 64 Prozent die hohen Ausgaben als Hauptgrund.

Die Umfrage offenbart damit eine klare Realität: Für viele Menschen sind Rücklagen und finanzielle Sicherheit kaum mehr erreichbar in diesem besten Deutschland, das wir je hatten.

Und falls Sie sich fragen, warum Sie kaum noch Vermögen mehr aufbauen können:  Von 3.200€ brutto bekommt man in Deutschland mehr als 64% abgezogen! Rechnet man weitere staatliche Umlagen, Gebühren, Entgelte, Zwangsleistungen hinzu, liegen die Abzüge bei >70%.

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Screenshot

(SB)

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