Gezielt Zerstörung: In der Nacht auf den 3. November wurde das Auto des Ersten Parlamentarischen Geschäftsführers der AfD-Bundestagsfraktion, Dr. Bernd Baumann, vor seinem Wohnhaus abgefackelt.
Auf das Auto des Parlamentarischen Geschäftsführers der AfD-Fraktion im Bundestag, Bernd Baumann, wurde in der Nacht zu Montag ein Brandanschlag vor seinem Privathaus verübt. Die Flammen schlugen unmittelbar auf drei weitere Fahrzeuge über. Vier Fahrzeuge standen lichterloh in Flammen und brannten komplett aus. Mit Wasser und Schaummitteln konnten die Feuerwehr-Einsatzkräfte erst nach stundenlangen Löscharbeiten schließlich unter den Brand unter Kontrolle bringen. Nach ersten Erkenntnissen wurde das Fahrzeug gezielt angezündet. Die Polizei prüft nun tatsächlich, ob es sich um ein politisches Tatmotiv handeln könnte.
Es ist nicht der erste Zwischenfall im Umfeld des Hamburger AfD-Politikers. Vor etwa drei Wochen veröffentlichte das Linksextremisten-Portal Indymedia die private Adresse von Bernd Baumann in Hamburg. Der Staatsschutz nahm daraufhin Ermittlungen auf. Baumann berichtete damals gegenüber Welt TV: „Ich erlebe ständig Anschläge auf mein Haus. Meine Frau hat große Angst.“ Um die Sicherheit seiner Familie zu erhöhen, ließ er Stahltüren einbauen und einen Hund anschaffen, damit seine Frau wieder ruhiger schlafen kann.
Nach Angaben seines Büros war bereits der Wagen eines Mieters von Baumann in Hamburg in Brand gesteckt worden. Der Mieter sei mit seiner Familie daraufhin ausgezogen. Die Mietwohnung selbst steht seitdem leer.
Baumanns schleswig-holsteinische Bundestagskollegin kommentiert den Anschlag auf X:
„Vier Fahrzeuge in Flammen, gezielte Zerstörung vor dem Wohnhaus – kein Einzelfall, sondern das Markenzeichen linksextremer Gewalt. Wie der jüngste Molotow-Angriff in der Schwäbischen Alb zeigt, eskaliert die Antifa von Graffiti zu Feuerbomben: ein Muster der militanten Intoleranz, das Dissens mit Brandstiftung bestraft. Genug der Nachsicht! Der Rechtsstaat muss Linksextremisten konsequent bekämpfen: Wir brauchen ein sofortiges Verbot der Antifa als verfassungsfeindliche Vereinigung, schärfere Strafen für politisch motivierte Gewalt und eine Null-Toleranz-Politik gegen linke extremistische und terroristische Netzwerke. Toleranz gegenüber Barbarei ist Verrat an der Freiheit!“
(SB)






















