Adenauer würde im Grab rotieren über solche CDU-Politiker: der nächste Totalausfall im Außenamt Johann Wadephul (Foto: IMAGO)
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Nicht mehr ganz dicht: Syrien angeblich mehr zerstört als Deutschland 1945 – Außenminister Wadephul lässt sogar Baerbock verblassen

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Man hätte sich unmöglich vorstellen können, dass nach dem Totalausfall Annalena Baerbock an der Spitze des deutschen Außenministeriums ein noch unfähigerer und peinlicherer “Chefdiplomat” landen könnte – doch die Merz’sche Lügenregierung hat es fertiggebracht.  Johann Wadephul (CDU) steht seit seiner Syrien-Reise vergangene Woche massiv unter Druck, während der er die dortigen Verhältnisse als so apokalyptisch beschrieb, dass für die rund 1 Million Syrer in Deutschland (von denen mehr als die Hälfte Bürgergeld kassiert) eine Rückkehr in die Heimat nicht möglich sei. Damit setzte er sich praktisch in alle erdenkliche Nesseln gleichzeitig: zum einen brüskiert er damit die neue syrische Führung, die verzweifelt versucht, ihre Landsleute aus dem Ausland zurück in die Heimat zu holen, damit diese das Land wieder aufbauen; dann aber auch die Weit über 1 Million Syrer, die aus anderen Ländern eben sehr wohl zurückgekehrt sind, nach Hause, und mit der dortigen Zerstörung offensichtlich kein Problem haben, zumal es in ein Anliegen ist, ihr Heimatland wieder zu neuer Blüte zu führen, so wie sich das eigentlich weltweit für Angehörige jedes Staates gehört.
Allein aus der Türkei kehrten bislang knapp 1 Million Syrer zurück, die Wadephuls absurde Thesen Lügen strafen. Vor allem aber verstößt Wadephul mit dieser Aussage gegen den Koalitionsvertrag, in dem (als eine der wenigen von der Union überhaupt noch behaupteten Kompromisse gegenüber der SPD) eben die Rückführung der hiesigen Syrer in ihre Heimat, wo es schon seit über sieben Jahren keinen Krieg mehr gibt, fixiert ist. Nun freut sich die SPD (und mit ihr Grüne und Linkspartei) natürlich diebisch über den CDU-Irrläufer Wadephul, der bei ihnen natürlich offene Türen einrennt mit seiner Abschiebeverhinderung.

Groteske Geschichtslügen

Besonders abwegig aber ist, mit welchen bizarren Behauptungen Wadephul nun versucht, sich intern aus der Affäre zu ziehen und an seiner Einschätzung, niemand (außer Straftätern) dürfe nach Syrien zurückgeschickt werden, weiter festhält – und er  macht dafür auch vor grotesken Geschichtslügen nicht halt: So behauptete er laut “Bild”, das Land sei “schlimmer zerstört als Deutschland 1945”.  In Aleppo etwa sei “keine intakte Straße, kein funktionierendes Haus, Trümmerberge überall” zu sehen. Hunderttausende leben in notdürftigen Zelten, ohne Strom, Wasser oder Heizung. Die Menschen seien traumatisiert, misstrauisch und verzweifelt. Abgesehen davon, dass Wadephul mit solchen Darstellungen einmal mehr als Interessenvertreter nicht des deutschen Volkes erscheint, sondern als Migrationslobbyist, der offenbar jedes Mittel recht ist, möglichst viele auf Steuerzahlerkosten vollversorgte Syrer in Deutschland zu halten (damit diese noch mehr und noch schneller eingebürgert werden können?): Seine Schilderung vom Nachkriegsdeutschland sind eine bodenlose Geschichtslüge. Denn erstens war das völlig zerbombte Deutschland nach Kriegsende in einem weitaus schlimmeren Zustand – und mit zudem auch viel mehr Opfern –, und zweitens hatten die überlebenden Deutschen damals eben nicht die Möglichkeit (und es wäre ihnen auch nie in den Sinn gekommen) sich ins Ausland zu flüchten und dort vor dem notwendigen Wiederaufbau zu drücken; stattdessen bauten sie dieses Land wieder auf.
Dies war übrigens die zweite kontrafaktische Märchenerzählung dieses völlig unfähigen Ministers in kurzer Zeit, nachdem er gerade erst  – wie auch sein Kanzler Merz – die Lüge verbreitet hatte, türkische Gastarbeiter hätten Deutschland nach dem Krieg mit aufgebaut und Anteil am Wirtschaftswunder gehabt. Offenbar ist in einem Land, indem demokratische Opposition mit der NSDAP gleichgesetzt wird und jeder Andersdenkende als Nazi gilt, inzwischen jede Verbiegung und Verklärung der eigenen Vergangenheit erlaubt, wenn man damit nur die linke Umsiedlungs- und Multikulti-Agenda aufrechterhalten kann… (TPL)
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