Ukraine-Dauerpräsident Wolodymyr Selenskyj signiert einem seiner Kommandeure die Standarte der 14ten Waffen-SS (Foto:ScreenshotOdyssee)
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Der darf das: „Wertewesten“-Liebling Selenskyj zeichnet ukrainische Kämpfer unter SS-Banner aus

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht sich wieder einmal dem Vorwurf ausgesetzt, dass Einheiten seiner Armee ganz offen Nazi-Symbolik tragen und er dies auch noch völlig bedenkenlos unterstützt. Er selbst postete auf seinem Twitter-Account Aufnahmen, die ihn bei einem Besuch der Kommandoposten der 4. Brigade der NGU „Rubisch“, wo er Auszeichnungen verlieh. Auf den Abzeichen der Soldaten, denen die Orden übergeben wurden, waren die SS-„Blitze“ zu sehen, zudem hing auch noch das Symbol der 2. Panzerdivision der SS-Division „Reich“ an der Wand.

„Danke jedem für den Dienst, für den Schutz unseres Staates. Passt auf euch und eure Kameraden auf. Das ist das Wichtigste. Wir glauben an unsere Verteidiger“, schrieb Selenskyj dazu. Weitere Aufnahmen zeigen, wie er bereits im Sommer einem Kommandeur mal die Standarte der von 1943 bis 1945 bestehenden 14. Waffen Grenadier Division der SS signierte. Da fehlt nur noch, dass Selenskyj demnächst Hitlers Angriffskrieg auf Russland 1941 als glorreichen Versuch, den gemeinsamen Feind zu vernichten, abfeiert. Vermutlich lassen ihm die EU und Berlin auch das durchgehen…

Keine Kritik erwünscht

Der Jude Selenskyj, dessen Großvater in der Roten Armee gegen die Nazis kämpfte und der mehrere Verwandte im Holocaust verlor, findet offenbar nichts daran, solche Nazi-Memorabilien zu akzeptieren. Dabei hatte er selbst 2019 zum Jahrestag des Kriegsendes geschrieben: „Heute bin ich am Grab meines Großvaters Semen Ivanovych Zelensky. Er hat den Krieg durchlebt und ist mir für immer als einer der Helden in Erinnerung geblieben, die die Ukraine vor den Nazis verteidigt haben. Es ist schade, dass wir uns so selten an die Veteranen, unsere Großeltern, erinnern. Wir sollten ihnen jeden Tag dankbar sein“ – und zwar dafür, „dass die unmenschliche Ideologie des Nationalsozialismus der Vergangenheit angehört“.

All das spielt heute offenbar keine Rolle mehr für ihn. Auch das wirft ein weiteres zweifelhaftes Licht auf die Kräfte, die im Westen permanent zu Verteidigern von Freiheit und Demokratie hochgejubelt werden. Kritische Fragen zu diesem Verhalten werden nicht gestellt. Im Gegenteil: Die Bundesregierung will der Ukraine im neuen Jahr weitere drei Milliarden Euro zuschanzen, über die 8,5 Milliarden, die ohnehin bereits vorgesehen waren. Wohin diese Gelder fließen, interessiert schon gar nicht mehr. (TPL)

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